Archiv für Kategorie „Presse“



7. Oktober 2016

Stiftertag 2016 – Bürgerstiftung zieht erfolgreiche Jahresbilanz

11. Stiftertag der Trierer Kulturstiftung wurde zur Leistungsschau des Bürgerengagements

Bläserklasse der Grundschule Pfalzel

Im Kasino am Kornmarkt trafen sich über 120 engagierte Bürger, Kulturstifter und Kulturinteressierte zum gemeinsamen Rückblick auf das vergangene Jahr Stiftungsarbeit. Über 50 kulturelle Projekte wurden finanziell und ideell unterstützt. Der Stiftertag machte als lebhafte Leistungsbilanz deutlich, dass Kultur und kulturelle Bildung längst etabliert sind als wirkungsvolle soziale und wirtschaftliche Faktoren der Lebensqualität in Trier.

Die Bürgerstiftung steht seit zwölf Jahren für den Erhalt der kulturellen Vielfalt in Trier. Kulturschaffende können finanzielle Hilfe beantragen oder mit der Unterstützung der KulturEngel ein Coaching bekommen, das sie bedarfsgenau und nachhaltig in der Projektarbeit schult. Genreübergreifend wurden im letzten Jahr mehr als 50 Kunst-, Kultur-, Theater-, Tanz-, Musik- und Literaturprojekte in Trier ermöglicht.

Ein Schwerpunkt der Stiftungsarbeit ist die Förderinitiative KinderKulturFonds, die Kinder aus benachteiligtem Umfeld mit Musik- und Kunstangeboten sowie mit Stipendien unterstützt. Mit bisher mehr als einer Million Euro Zustiftungen, Erträgen, finanziellen Zuwendungen und Sachspenden, mit rund 9.000 Stunden ehrenamtlichem Einsatz konnten insgesamt über 400 Kulturprojekte beratend und finanziell gefördert werden, mehr als 700 Kindern wurde eine kulturelle Teilhabe gesichert.

Diese Leistung beeindruckte die Gäste des Stiftertages ebenso wie die Vielfältigkeit der Förderprojekte und ihre abwechslungsreiche Darbietung am Abend. Zu Gast war unter anderem eine geförderte Bläserklasse der Grundschule Trier-Pfalzel. Die acht jungen Schülerinnen und Schüler spielten sich mit ihren Klarinetten und Trompeten sofort in die Herzen der Zuschauer. Für doppelte Überraschung sorgte Schmuckdesignerin Elena Villa, die das Spendenergebnis im ersten Verkaufsjahr ihres Trier-Rings bekannt gab: 2000 Euro und damit fünf Stipendien für musikalische Bildung von Kindern. Ihr Dank an alle Trier-Ring-Träger, die dieses Ergebnis ermöglicht haben, war ein unerwartetes, sehr bewegendes Opernduett mit Singersongwriter Daniel Bukowski. Umso verständlicher wurde den Zuschauern ihr Anliegen als Kulturstifterin, junge Menschen mit Musik zu fördern.

Überraschung des Abends: Daniel Bukowski und Elena Villa im Opernduett

Tief berührt waren die Gäste ebenfalls vom Engagement des Musikers Steff Becker. Er hatte im September spontan Musikerkollegen zusammengebracht zu einem Benefizkonzert für die Erdbebenopfer in der italienischen Provinz Ascoli Piceno als Zeichen der Freundschaft und Solidarität an Triers Partnerstadt. Die Kulturstiftung hatte ihn nicht nur bei diesem Event unterstützt, sondern fördert seine Arbeit in der Familien- und Jugendhilfeeinrichtung Palais e.V. Dort werden Jugendliche der Region und junge Flüchtlinge über Musikprojekte integriert und in die Gesellschaft eingebunden.

Der Vorstandsvorsitzende Harry Thiele betonte das generationsübergreifende Anliegen der Bürgerstiftung, neben der Förderung für Kinder auch immer auf Projekte für Senioren zu achten. Mit seiner Comedy Serie für Senioren gehört daher auch der Kulturraum e.V. zum wiederholten Male zu den unterstützten Trierer Kulturinitiativen.

Ausstellung aller 22 Trierer Kulturaktien im Oktober in der Trier Galerie (Kunstraum im Basement)

Viel Beifall fanden auch die neuen Kulturaktien mit zwei Motiven des Trierer Künstlers Clas Steinmann. Mit dem Erwerb dieser handsignierten Siebdrucke werden die Käufer zu Teilhabern, zu Ermöglichern der Kulturlandschaft in Trier und sichern zu einem erheblichen Anteil die Handlungsfähigkeit der Bürgerstiftung. Ein großes Dankeschön gab es an Benno Skubsch, Leiter der Trier Galerie. Er stellt der Kulturstiftung einen Monat lang den neu geschaffenen Kulturraum im Basement zur Verfügung. So ist die Ausstellung aller 22 bisher erschienenen Motive den ganzen Oktober möglich.

Stiftungsvorstand Bärbel Schulte und Künstler Clas Steinmann stellen die Kulturaktien 2016 vor

Der Künstler Christoph Anders beschrieb in anschaulicher Weise seine neu gestaltete bronzene Stifterplatte. Das Jahresmotiv 2016 zeigt die Matthiasbasilika, wie immer mit einem augenzwinkernd eingebundenen Detail. Die Stifterplatten sind Kunstwerk und Dankeschön zugleich für alle Kulturstifter, die mit einer Zustiftung oder Spende von 2.500 Euro die Kulturarbeit unterstützen. Ein solcher Dank ging am Abend an die beiden Gastgeber Eric Naunheim und Harald Lichter, die als Kasino-Betreiber den Abend für die Kulturstiftung ermöglicht hatten.

„Der Umfang des Engagements von Bürgern für Bürger wächst von Jahr zu Jahr; zunehmend mehr Menschen beteiligen sich als Spender, Stifter, KulturEngel oder Unterstützer der Kulturstiftung“, so Thieles erfreuliches Fazit im 12. Stifterjahr. Wer mehr über die Arbeit der Kulturstiftung erfahren möchte, findet weitere Informationen und Fotos zum Abend auf den Webseiten www.kulturstiftung-trier.de

Fotos Julia Schulz



11. September 2016

Kulturaktien 2016 der Kulturstiftung Trier wurden vorgestellt

Vorstand und Künstler 165 KB

Handsignierte Kunstwerke von Clas Steinmann machen die Wertpapiere zu begehrten Sammlerstücken

Der renommierte und vielfach ausgezeichnete Künstler Clas Steinmann ist der Künstler der neuen Edition der Kulturaktien Trier. Am Freitagvormittag hat er gemeinsam mit Harry Thiele, dem Vorstandsvorsitzenden der Trierer Kulturstiftung, und dessen Vorstandskollegin Dr. Bärbel Schulte die Edition 2016 in der Galerie der GB Kunst im Palais Walderdorff vorgestellt. Die zwei neuen Bilder der 11. Edition erweitern die einzigartige Sammlung zeitgenössischer Kunst Trierer Künstler auf nunmehr 22 Motive. Mit dem Erlös der auf jeweils 250 limitierten, handsignierten Exemplare werden Kunst, Kultur und kulturelle Bildung in Trier gefördert.

Ausgehend von der Frage „Haben Blätter eine Seele?“ hat Clas Steinmann eine gesamte Kunstserie mit dem Namen “halbundhalb” geschaffen. In jedem Bild verarbeitet er ein Motiv der Natur mit einem Motiv eines vom Menschen geschaffenen Kunstwerks. Die beiden Motive werden mit einer horizontalen Linie voneinander getrennt, trotzdem werden sie als Einheit wahrgenommen. Diese Konfrontation regt den Betrachter zum Nachdenken an. Das Kunstwerk “halbundhalb10″ kombiniert ein Laubblatt mit einem Labyrinth, das auf der rechten Seite der Altarinsel im Trierer Dom zu finden ist. Das zweite Motiv “halbundhalb11″ verbindet das Laubblatt mit den Kaiserthermen.

Clas Steinmann arbeitet meist in Serien und nähert sich seinen Themen von verschiedenen Seiten. Oftmals entstehen die Motive digital am Computer und werden von ihm anschließend so lange bearbeitet, bis sie die nötige Prägnanz haben. Neben eher klassischen Motiven wie Landschaften, Pflanzen oder Stillleben finden sich daher auch geometrische Formen, architektonische Details oder Geräte aus der Elektronik oder Mechanik, denen für gewöhnlich niemand einen ästhetischen Aspekt abgewinnen würde. Sein außergewöhnlich breites Spektrum wird zudem durch Fund- und Versatzstücke bereichert, die er zu assoziativen Montagen zusammenfügt.

Alle Exemplare der Kulturaktien wurden im aufwendigen Siebdruckverfahren gefertigt. In dieser Produktionstechnik teilt der Künstler sein Motiv in einzelne Farbbilder auf. Für jede Farbe wird fotomechanisch eine eigene Schablone als Sieb erstellt, durch die einzelnen Druckfarben nacheinander auf das hochwertige Büttenpapier aufgetragen werden.

Das Drucken der neuen Kulturaktien hat die gemeinnützige Organisation A.T.P. Asbl aus Luxemburg übernommen. Der Verein bietet Unterstützung und Coaching für Menschen mit psychischen Erkrankungen und bietet ihnen mit gemeinsamer Arbeit eine Beschäftigung. Das zugehörige Eilenger KonschtWierk ist ein Atelier in Luxemburg, in dem sich bis zu 40 Personen mit verschiedenen Gestaltungen und Verarbeitungen zahlreicher Materialien beschäftigen. Harry Thiele betont den gemeinnützigen Aspekt dieser Kooperation: „Mit unseren Herstellungskosten unterstützen wir gerne diesen ehrenamtlich arbeitenden Verein bei seiner Integrationsarbeit.“

Kulturaktie Trier – das besondere „Wertpapier“ für die Kultur in Trier

Renommierte und vielfach ausgezeichnete Künstler gestalten seit 2006 die Jahreseditionen der Kulturaktie. Jedes Jahr erscheinen zwei neue Motive auf hochwertigem Büttenpapier, handsigniert und limitiert in einer Auflage von je 250 Exemplaren. Sie sind zu 50 bzw. 100 Euro an zehn Verkaufsstellen erhältlich, unter anderen in den Geschäftsstellen der Sparkasse, in der Galerie G.B. Kunst, im Gut Avelsbach, in der Mayerschen Interbook, bei kunstundgegenstand Grewenig-Sauerborn, ebenso im Kulturbüro und im Bürgerbüro im Rathaus. Die bastelstube Leyendecker, das Atelier boesner und die Galerie Kaschenbach bieten zusätzlich die passende Rahmung an, von der sie jeweils eine Spende an die Bürgerstiftung leisten. Information und Bestellung sind auch möglich unter www.kulturstiftung-trier.de oder telefonisch unter 0651-46299000.

Kunst sammeln und Kultur in Trier fördern

Inzwischen sind die Kulturaktien zu begehrten Sammelobjekten geworden und weit über die Stadt hinaus bekannt. „Die Sammlung entwickelt sich von Jahr zu Jahr weiter und ist inzwischen mit der elften Edition zu einer eindrucksvollen Kollektion zeitgenössischer Kunst unserer Region geworden“, so Dr. Schulte. „Jede Kulturaktie steht für kulturelle Teilhabe. Hier sind jedes Jahr über 300 Menschen als „Kultur-Aktionäre“ im gemeinsamen Engagement für Trier miteinander verbunden.“ Jeder Käufer leistet mit dem Erwerb der Kulturaktien einen aktiven Beitrag zur Stärkung der Kulturlandschaft in Trier. Der Erlös aus dem Verkauf kommt der Förderung von Kunst, Kultur und kultureller Bildung in Trier zugute.



28. Juni 2016

Kulturstiftung Trier ehrt Zustifter und Spender

Kulturstifter mit Harry Thiele_klein

Als Anerkennung für ihre Unterstützung der Kulturarbeit in Trier dankte der Vorsitzende des Stiftungsvorstands Harry Thiele vier Kulturstiftern, die alle bereits mehrfach aktiv waren: Dr. Stefan Ahrling (Vorstandssprecher gbt Wohnungsbau und Treuhand AG), Kurt Müller (Ingenieurbüro Boxleitner) und Hiltrud Zock (Agenturhaus). Eine weitere Stifterplatte ging bereits zum vierten Mal an ein Trierer Ehepaar, das ungenannt bleiben möchte.

Trier – Harry Thiele überreichte die bronzenen Stiftertafeln, deren Editionen seit 2009 jährlich wechselnd Trierer Denkmäler zeigen. Sie werden Kulturförderern als Dank überreicht, die die  Arbeit der Bürgerstiftung in einem Wert von mindestens 2.500 Euro unterstützen. Die vier Kulturstifter brachten bereits im vergangenen Jahr gemeinsam Zustiftungen, Spenden und Sachleistungen im Wert von 10.000 Euro in Triers Bürgerstiftung ein. Zustiftungen kommen als  Stiftungskapital der Kulturförderung in Trier langfristig zugute. Sachspenden und finanzielle Zuwendungen werden direkt in geförderten Projekten eingesetzt. Dass Trier eine Kulturstadt ist und von ihrer Kultur lebt, darüber waren sich Kulturstifter und Stiftungsvorstand einig. Die Kultur sichere Arbeitsplätze und beeinflusse positiv die Wertigkeit des gesellschaftlichen Lebens in Trier. Thiele: „Mit ihrer Unterstützung tragen die Kulturstifter nachhaltig zum Erhalt deskulturellen Erbes und zur Förderung von Kunst und Kultur in Trier bei.“

Dr. Stefan Ahrling, gbt Vorstandssprecher und bereits zum neunten Mal als Kulturstifter aktiv, war diesmal zugleich auch Gastgeber des Kulturgesprächs. Ihm liegt die Lebensqualität in Trier ebenso am Herzen. „Städte müssen attraktiv sein, um ihre Bevölkerungszahlen zu halten. Wir benötigen nicht nur interessante Arbeitsplätze und ein gutes Wohnungsangebot. Auch das kulturelle Angebot spielt eine wichtige Rolle. Für uns als Wohnungsbau- und Treuhand AG hat die Förderung der Trierer Kultur in unserer attraktiven, lebenswerten Stadt deshalb einen großen Stellenwert. Trier ist ein Standort zum Wohlfühlen. Damit das so bleibt, bleiben wir auch gerne als Kulturstifter mit dabei.“

Das Ingenieurbüro Boxleitner erhielt die Stifterplatte bereits zum siebten Mal. Geschäftsführer Kurt Müller ist als Vorsitzender des Kreischorverbandes selbst kulturell aktiv. Sein Credo: „Kultur ist kein Wirtschaftsunternehmen. Unsere Gesellschaft funktioniert nur als Ganzes. Lebensqualität heißt nicht nur nehmen, sondern auch geben. Ich möchte mit Freude erleben, wie die Gesellschaft an dieser kulturellen Förderung partizipiert.“

Hiltrud Zock, seit über 11 Jahren mit ihrem Agenturhaus für die Kulturstiftung aktiv, ist begeistert von der vielfältigen Wirkungskraft der Stiftungsarbeit. „Hier machen sich Bürger für Bürger stark, das zählt oft noch mehr als reine finanzielle Unterstützung. Außerdem bekommt kulturelle Bildung eine immer stärkere Bedeutung, wenn es darum geht, Räume für Begegnung zu schaffen, Brücken zu bauen zwischen unterschiedlichen Kulturen und Generationen miteinander zu verbinden. Ein Chor der Nationen ist immer noch die wirkungsvollste Integration.“

Der Kulturstiftung Trier gelingt es zunehmend, Bürger und Unternehmen für die Stiftungsarbeit und das Engagement für die Kulturlandschaft der Moselmetropole zu begeistern. Durch ihren persönlichen Einsatz und ihre finanzielle Unterstützung tragen diese Partner aktiv zur Förderung von Kunst, Kultur und somit zur Sicherung der Lebensqualität und des hohen Freizeitwertes in Deutschlands ältester Stadt bei.

HINTERGRUNDINFORMATION

Stifterplatte mit kulturhistorischem Motiv

Die aktuelle Edition der von Künstler Christoph Anders gestalteten Stiftertafel zeigt die Liebfrauenkriche und setzt damit die künstlerische Interpretation der Welterbestätten in Trier fort. Alle Jahresmotive zeigen Trierer Denkmäler und sind ein sichtbares Zeichen des bürgerschaftlichen Engagements der Kulturstifter. Die bronzenen Reliefplatten können dank großzügiger Unterstützung der Kunstgießerei Plein bereits im neunten Jahr produziert werden. Sie werden jenen Kulturförderern überreicht, die die Bürgerstiftung mit einer Zustiftung oder Spende ab 2.500 Euro unterstützen.

Kulturstiftung Trier

Die Kulturstiftung Trier fördert seit 2005 mit vielseitigen Projekten aktiv die Kultur in Trier und bündelt hierfür ehrenamtliches Engagement, Spenden und Zustiftungen. Die Förderungen durch die Stiftung sind so vielfältig wie das zu erhaltende Kulturangebot der Stadt. Es werden Künstler und Kulturschaffende in der Planung und Umsetzung ihrer Projekte zum Teil finanziell, als auch beratend durch das professionelle Know how der sogenannten KulturEngel unterstützt. Darüber hinaus ist die Kulturstiftung Trier auch Initiator eigener Kulturprojekte, wie z.B. der Kulturaktie Trier, die in Jahreseditionen mit ausgezeichneten Trierer Künstlern realisiert wird, und der Förderinitiative KinderKulturFonds, die die Unterstützung insbesondere von Kindern und Jugendlichen in verschiedenen kulturellen Bereichen zum Ziel hat.

11 Jahre Förderung von Kultur und kultureller Bildung

Erweiterung des Stiftungsvermögens von 50.000 auf rd. 970.000 Euro
+ mehr als 250.000 Euro Förderung aus Erträgen und Spenden
+ mehr als 200.000 Euro Sachspenden
+ über 8.500 Stunden ehrenamtliche Kulturförderung
+ 147 Stipendien
= ideelle und finanzielle Förderung für über 400 Kulturprojekte
= kulturelle Teilhabe für mehr als 800 Kinder



2. Februar 2016

Besonderes Kulturengagement regionaler Unternehmen

Dank an die Schloss Wachenheim AG und Familie Wolter für Kulturengagement

  

Vorstandsvorsitzender der Kulturstiftung Harry Thiele übergibt zwei 
Stiftertafeln an Anne Wagner und Thomas Kohler, Schloss Wachenheim AG

 Mit einer gemeinsamen Spende über 5.000 Euro unterstützen die Schloss Wachenheim AG und Familie Wolter die Arbeit der Kulturstiftung Trier. Vorstandsvorsitzender der Kulturstiftung Harry Thiele überreichte zwei Stiftertafeln als dankende Anerkennung an Thomas Kohler, stellvertretender Leiter Gesamtvertrieb der Schloss Wachenheim AG, und für Familie Wolter an Projektleiterin Anne Wagner, Brand Manager Export Schloss Wachenheim AG. Die bronzenen Stifterplatten stehen für den Dank an engagierte Bürger und Unternehmen. Sie werden Kulturförderern überreicht, die die Bürgerstiftung mit einem Wert von mindestens 2.500 Euro unterstützen.  

Die Schloss Wachenheim AG fördere seit Jahrzehnten die Wirtschafts- und Kulturlandschaft in der Großregion, betonte Thiele und dankte den beiden Vertretern der Schloss Wachenheim AG. Sie hatten zur Einführung des neuen Designs der regionalen Sektmarke Schwansee gemeinsam mit Familie Wolter die Spendenaktion an deren Tankstellen in Luxemburg ins Leben gerufen. Im November wurden die Käufer von Schwansee Sekt mit jeder Flasche zu Kulturförderern. Beide Unternehmen hatten sich gemeinsam verpflichtet, vier Wochen lang von jeder Flasche Schwansee Sekt 10 % des Kaufpreises an die Kulturstiftung zu spenden.  

Beide Unternehmen sind fest in der Region verwurzelt, daher ist die Förderung unserer Heimat sowohl im kulturellen, sozialen als auch im sportlichen Bereich ein wichtiges Anliegen. Die Kulturstiftung leistet hierzu einen wichtigen Beitrag, daher unterstützen wir Ihre Arbeit gerne“, erklärte Thomas Kohler. Die Verbundenheit und die Verantwortung für die Region sei ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensphilosophie.

 Mit ihrer Spende finanzieren die beiden Unternehmen die Produktionskosten der Trierer Kulturaktien 2015. Diese handsignierten, limitierten Kunstwerke ausgezeichneter Trierer Künstler werden bereits seit 10 Jahren von der Bürgerstiftung herausgegeben. Diese kunstvollen Wertpapiere stehen für kulturelle Teilhabe, sind eine Wertschöpfung der besonderen Art. Dank dieser Unterstützung können die kompletten Einnahmen aus der Jubiläumsedition der Kulturaktie zur Förderung von Kulturprojekten in Trier eingesetzt werden.



4. Dezember 2015

Engagierte Bürger fördern Kunst und Kultur in Trier

Übergabe Dez 15

Kulturstiftung Trier ehrt Zustifter und Spender

Als Dank für ihr Engagement überreichte Harry Thiele, Vorstandsvorsitzender der Kulturstiftung Trier, am vergangenen Mittwoch sechs Stifterplatten der aktuellen Edition 2015 an die Kulturstifter Günther Passek (Vorstandsvorsitzender Sparkasse Trier), Christoph Schnopfeil (Geschäftsführer der Bauunternehmung Christoph Schnorpfeil GmbH & Co.KG), Engelbert Marx (Geschäftsführer der repro-team Trier GmbH) und an Eric Naunheim (Geschäftsführer der DoMi Event GmbH).  Kurzfristig verhindert war Dr. Stefan Ahrling (Vorstandssprecher gbt  Wohnungsbau und Treuhand AG). Ein weiteres Trierer Unternehmen möchte ungenannt bleiben.

TRIER. Sie bringen gemeinsam Zustiftungen, Spenden und Sachleistungen im Wert von 24.000 Euro in Triers Bürgerstiftung ein. Die Zustiftungen fließen in vollem Umfang in das Stiftungskapital ein und kommen damit der Kulturförderung in Trier langfristig zugute. Sachspenden und finanzielle Zuwendungen werden direkt in den geförderten Projekten eingesetzt. Dass Trier eine Kulturstadt ist und von seiner Kultur lebt, darüber waren sich Kulturstifter und Stiftungsvorstand Harry Thiele einig. Die Kultur sichere Arbeitsplätze und beeinflusse positiv die Wertigkeit des gesellschaftlichen Lebens in Trier. Thiele: „Mit ihrer  Unterstützung tragen die Kulturstifter nachhaltig zum Erhalt des kulturellen Erbes und zur Förderung von Kunst und Kultur in Trier bei.“

Die Sparkasse Trier engagiert sich seit zehn Jahren für die Trierer Bürgerstiftung, hat den größten Anteil des Stiftungskapitals zur Verfügung gestellt, das im elften Jahr auf knapp eine Million Euro angewachsen ist. Die Beweggründe der Sparkasse Trier, die Stiftung als größter Kulturstifter zu unterstützen und erneut weitere 10.000 Euro zu spenden, fasste Vorstandsvorsitzender Günther Passek zusammen: „In einer Kulturstadt wie Trier ist es wichtig, dass es Bürgerinitiativen wie die Kulturstiftung Trier gibt, die neben den etablierten  auch junge Künstler und Kunstformen fördert und damit das kulturelle Spektrum in der Stadt Trier vergrößert.“ Dies wirke sich positiv auf das Image als lebens- und liebenswerte Stadt aus und entwickele sich immer mehr auch zu einem positiven Standortfaktor. Diese Arbeit zu unterstützen, gehöre für die Sparkasse Trier zu ihrer gesellschaftlichen Aufgabe.

Christoph Schnorpfeil überzeugte die Vielfalt der Bürgerstiftung, insbesondere auch im Bereich der kulturellen Bildung für junge Menschen. Er sicherte seine Unterstützung bereits fürs nächste Jahr zu. Repro-Team Chef Engelbert Marx hilft mit seinem Preprint- und Datamanagementunternehmen seit vielen Jahren bei der Erstellung der qualitativ hochwertigen Kulturaktien. In diesem Jahr spendete er die kompletten Produktionskosten. Sein Anliegen ist, die lebendige Kulturszene in Trier zu erhalten und die Förderung benachteiligter Kinder zu unterstützen. Eric Naunheim steht mit dem Bürgersaal im Kasino am Kornmarkt als einer der Partner der Kulturstiftung ganzjährig zur Seite, um hier gemeinsam der regionalen Kleinkunstszene Raum zu geben. Mit seiner Spende konnte im Oktober der 10. Stiftertag mit über 120 Gästen ausgerichtet werden. „Ich möchte etwas davon zurückgeben, was mir Gutes widerfahren ist.“

Die aktuelle Edition der von Künstler Christoph Anders gestalteten Stifterplatte zeigt die Liebfrauenkriche und setzt damit die künstlerische Interpretation der Welterbestätten in Trier fort. Alle Jahresmotive zeigen Trierer Denkmäler und sind ein sichtbares Zeichen des bürgerschaftlichen Engagements der Kulturstifter. Die bronzenen Reliefplatten können dank großzügiger Unterstützung der Kunstgießerei Plein bereits im neunten Jahr produziert werden. Sie werden jenen Kulturförderern überreicht, die die Bürgerstiftung mit einer Zustiftung oder Spende ab 2.500 Euro unterstützen. Der Kulturstiftung Trier gelingt es zunehmend, Bürger und Unternehmen für die Stiftungsarbeit und das Engagement für die Kulturlandschaft der Moselmetropole zu begeistern. Durch ihren persönlichen Einsatz und ihre finanzielle Unterstützung tragen diese Partner aktiv zur Förderung von Kunst, Kultur und somit zur Sicherung der Lebensqualität und des hohen Freizeitwertes in Deutschlands ältester Stadt bei. Einen besonderen Dank sprach Thiele Siegfried Pudritz aus, der als KulturEngel jedes Jahr mit großem persönlichen Einsatz die Entwicklung und Herstellung der Stifterplatten organisiert. Informationen über die Kulturstiftung Trier sowie die Möglichkeiten von Unternehmen und Privatpersonen, selbst Kulturstifter zu werden, stehen im Internet unter www.kulturstiftung-trier.de.



15. September 2015

Kulturstiftung stellt Kulturaktien 2015 vor

Bärbel Schulte und Martina Diederich Marktkreuz

Motive von Martina Diederich zieren die Jubiläumsauflage der 10. Edition

 

Die renommierte, vielfach ausgezeichnete Trierer Malerin Martina Diederich ist die Künstlerin der neuen Kulturaktien der Kulturstiftung Trier. Vorstandsmitglied Dr. Bärbel Schulte stellt zusammen mit Hiltrud Zock als Stiftungsbeauftragte die Edition 2015 am Freitagvormittag im Stadtmuseum Simeonstift vor. Mit den Motiven „Petrusbrunnen“ und „Marktkreuz“ erweitert Diederich die Sammlung der Kulturaktien auf nunmehr 20 Bilder. Entstanden ist mit der Jubiläumsedition eine einzigartige Sammlung zeitgenössischer Trierer Künstler. Mit dem Erlös fördert die Bürgerstiftung Kulturinitiativen in Trier.

Für die Kulturaktie 2015 hat Martina Diederich eigens zwei neue Bilder geschaffen, die das historische Ambiente von Triers Hauptmarkt ebenso wie die gesellige Atmosphäre der Menschen dort zum Ausdruck bringen. Mit dem Marktkreuz und dem Petrusbrunnen hat sie zwei markante Bauwerke unterschiedlicher Epochen der Stadtgeschichte in den Fokus gerückt und sie in der Komposition mit den verweilenden Menschen in die Szenerie des alltäglichen Lebens eingebunden. Beim Motiv Marktkreuz hat sie die Sichtachse zum Dom geöffnet, was ihrem Bild eine zusätzliche Tiefe gibt. Hier spielt die Malerin mit den Perspektiven, so dass der Betrachter alles Vertraute im Stadtbild unmittelbar wiedererkennt und sich dennoch leicht befremdet auf die Suche nach den künstlerischen Verschiebungen begibt. Sammler der Kulturaktien werden sich freuen, dass Diederich mit dem Dom ein weiteres Mal ein Weltkulturerbe in Trier mit eingebunden hat.

Szenen wie aus dem Leben gegriffen, ob am Strand, auf der Straße oder in der Bahn. Überall dort, wo Menschen in alltäglichen Situationen zusammenkommen, wird es für Martina Diederich interessant. Ihre Werke entstehen alle aus Fotografien, die sie selbst gemacht hat. Sie sind die Vorlagen, aus denen in ihrem Atelier mit unterschiedlichen Maltechniken neue Szenen entstehen. „Ich manipuliere, ergänze, erfinde oder lasse weg, bis das Bild in abstrahierter Form meiner Wahrnehmung unserer Gesellschaft entspricht,“ so beschreibt sie selbst ihre Kunstwerke. Die Figurenkonstellationen sind immer konstruiert, zeigen aber doch natürliche Szenen des Alltags. Sie wirken wie zufällig und sind es doch nicht. Das ist die große Kunst hinter Martina Diederichs Werken. In ihren Gesellschaftsbildern beschäftigt sich Martina Diederich seit einigen Jahren mit ihrer Wahlheimat, gerne mit markanten Plätzen in der Innenstadt.

Bürgerschaftliches Engagement für die Kultur in Trier

Bei der Jubiläumsedition zieht das Kultur-Engagement ganz besonders weite Kreise. Für den qualitativ hochwertigen Druck der insgesamt 500 Kultur-Wertpapiere steht das repro-team Trier. Geschäftsführer Engelbert Marx unterstützt die Bürgerstiftung seit vielen Jahren als Kulturstifter und spendet einen Großteil der Druckarbeiten. Die Familie Wolter stellt zusammen mit der Trierer Sektkellerei Schloss Wachenheim AG vier Wochen lang den Verkauf der neuen Schwansee Sekt Linie an ihren Tankstellen in Luxemburg in den Dienst der guten Sache; beide spenden 10 Prozent des Umsatzerlöses zur weiteren Deckung der Editionskosten. „Mit so erfreulichen Vorbedingungen sind wir noch nie in den Verkauf unserer Trierer Wertpapiere gestartet. Dank dieser großzügigen Unterstützung haben wir noch mehr Möglichkeiten, die Kunst und Kultur in Trier zu fördern,“ dankt Hiltrud Zock für so viel Engagement.

Kulturaktie Trier – das besondere „Wertpapier“ für die Kultur in Trier

Renommierte und vielfach ausgezeichnete Künstler gestalten seit 2006 die Jahreseditionen der Kulturaktie. Jedes Jahr erscheinen zwei neue Motive auf hochwertigem Büttenpapier, handsigniert und limitiert in einer Auflage von je 250 Exemplaren. Sie sind zu 50 bzw. 100 Euro an elf Verkaufsstellen erhältlich, unter anderen in den Geschäftsstellen der Sparkasse und Volksbank, in der Galerie G.B. Kunst, der Weinbaudomäne, der Mayerschen Interbook, ebenso im Bürgerbüro im Rathaus. Die bastelstube Leyendecker, das Atelier boesner und die Galerie Kaschenbach bieten zusätzlich die passende Rahmung an, von der sie jeweils eine Spende an die Bürgerstiftung leisten. Information und Bestellung sind auch möglich unter www.kulturstiftung-trier.de oder telefonisch unter 0651-826789 0.

Kunst sammeln und Kultur in Trier fördern

Inzwischen sind die Kulturaktien zu begehrten Sammelobjekten geworden und weit über die Stadt hinaus bekannt. „Die Sammlung entwickelt sich von Jahr zu Jahr weiter und ist inzwischen mit der zehnten Edition zu einer eindrucksvollen Kollektion zeitgenössischer Kunst unserer Region geworden“, so Dr. Schulte. „Jede Kulturaktie steht für kulturelle Teilhabe. Hier sind jedes Jahr über 300 Menschen als „Kultur-Aktionäre“ im gemeinsamen Engagement für Trier miteinander verbunden.“ Jeder Käufer leistet mit dem Erwerb der Kulturaktien einen aktiven Beitrag zur Stärkung der Kulturlandschaft in Trier. Der Erlös aus dem Verkauf kommt der Kunst- und Kulturförderung in Trier zugute.

Jubiläumsausstellung in der Trier Galerie und Signierstunde

Vom 17. bis zum 26. September ermöglicht die Trier Galerie eine Ausstellung der gesamten 20 Kulturaktien. Im 1. Obergeschoss werden alle zehn Editionen gezeigt. Am Samstag, 26.9. lädt die Kulturstiftung von 14 bis 15 Uhr zu einer Signierstunde ein, bei der neben Martina Diederich auch viele der vorangegangenen Künstler dabei sein werden.

Alle Künstler, Werner Persy, Manfred Freitag, Bodo Korsig, Dieter Sommer, Waltraud Jammers, Rüdiger Kündgen, Guido Bidinger, Mario Diaz Suarez, Irmgard Weber und jetzt Martina Diederich ermöglichen mit ihren Werken eine ganz persönliche Sicht auf die älteste Stadt Deutschlands und dies stets mit eindrucksvollen, hochwertigen Bildern. Die Trierer Kulturaktie entwickelt sich von Jahr zu Jahr immer mehr zu einem bemerkenswerten Fenster der Bildenden Kunst in Trier.



7. September 2015

Dank an Bitburger Braugruppe für Kulturengagement in Trier

Thiele-Bitburger

Mit einer Zustiftung unterstützt die Bitburger Braugruppe zum vierten Mal die Arbeit der
Kulturstiftung Trier. Harry Thiele, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung, überreichte
die Stiftertafel der Edition 2014 als Anerkennung und Auszeichnung an Jan Niewodniczanski,
Geschäftsführer Technik der Bitburger Braugruppe. Die bronzenen Stifterplatten, deren
Editionen seit 2009 jährlich wechselnd Trierer Denkmäler zeigen, werden Kulturförderern
überreicht, die die Bürgerstiftung mit einem Wert von mindestens 2.500 Euro unterstützen.
Aktuell ziert der Trierer Dom die Stiftertafeln und steht für den Dank an engagierte
Bürger und Unternehmen.

Die Bitburger Braugruppe, so Thiele, gehörte bereits vor 11 Jahren zu den Gründungsstiftern
von Triers einziger Bürgerstiftung. Das Traditionsunternehmen fördere seit Jahrzehnten in
der Region die Wirtschafts- und Kulturlandschaft. “Als Familienunternehmen, das seit jeher
fest in der Region verwurzelt ist, haben wir uns traditionell der Förderung unserer
Heimatregion – sei es im sportlichen, kulturellen oder sozialen Bereich – verschrieben.
Das Engagement der Kulturstiftung für die Kulturlandschaft in Trier leistet hierzu
ebenfalls einen wichtigen Beitrag, daher unterstützen wir ihre Arbeit gerne“, erklärt
Jan Niewodniczanski, Geschäftsführer Technik der Bitburger Braugruppe, der die
Stifterplatte in Empfang nahm. Die Verantwortung für die Region sei ein wichtiger
Bestandteil der Bitburger Unternehmensphilosophie.

Stifterplatte mit kulturhistorischem Motiv
Bereits in der 6. Auflage zieren bekannte Kulturdenkmäler der Stadt die Stifterplatten und
schaffen auf diese Weise eine einzigartige Sammlung Trierer Motive in Bronze – ein
künstlerischer Brückenschlag zwischen Kulturförderung und Kulturgut.
Aktuell zeigt die kunstvolle Stifterplatte die Hohe Domkirche St. Peter. Entworfen wurde die
Bronzegussplatte, vom renommierten Bildhauer und Zeichner Christoph Anders. Der
Künstler gestaltet die jährlich wechselnden Motive eigens für die Kulturstiftung Trier und
begleitet die Entstehung persönlich bis zum Bronzeguss in der Kunstgießerei Plein in
Speicher. Als weiteres symbolträchtiges Attribut ließ Christoph Anders den Heiligen Rock
in die Relief-Bronzeplatte einfließen.



30. Juli 2015

Der Trierer Dom in Bronze als Dank für engagierte Bürger

Kulturstiftung Trier zeichnet fünf Stifter aus – Kulturförderung im Wert von über 12.500 Euro

 Als Anerkennung für ihre Unterstützung der Kulturstiftung Trier überreicht Stiftungsvorstandsmitglied Dr. Andreas Ammer vier Stifterplatten an die Volksbank Trier, die Fa.  Boxleitner, den Trierer Wochenspiegel und das Agenturhaus. Eine weitere Stifterplatte ging bereits zum vierten Mal an ein Trierer Unternehmen, das ungenannt bleiben möchte.

 Dr. Andreas Ammer, Vorstandsmitglied von Triers einziger Bürgerstiftung, überreichte die bronzenen Stifterplatten, deren Editionen seit 2009 jährlich wechselnd Trierer Denkmäler zeigen. Sie werden Kulturförderern als Dank überreicht, die die Kulturstiftung mit einem Wert von mindestens 2.500 Euro unterstützen.

Für die Volksbank Trier sei Kulturförderung ein beständiges Anliegen, so der Vorstandsvorsitzende Horst Schreiber. „Für uns als Gründungsmitglied ist es jedes Jahr eine Herzensangelegenheit, etwas zurückzugeben, was wir mit unseren Kunden in der Region erwirtschaftet haben.“ Das Ingenieurbüro Boxleitner erhielt die sechste Stifterplatte. Geschäftsführer Kurt Müller ist als Vorsitzender des Trierer Chorverbandes selbst kulturell aktiv. Sein Credo: „Ich möchte mit Freude erleben, wie die Gesellschaft an dieser kulturellen Förderung partizipiert.“ Hiltrud Zock, seit über 10 Jahren mit ihrem Agenturhaus für die Kulturstiftung aktiv, ist begeistert von der  Einzigartigkeit der Stiftung von Bürgern für Bürger; Kultur bewahren, Begegnung  schaffen und Brücken bauen zwischen den Generationen. Evelin Maus, Verlagsleiterin der TW Wochenspiegel GmbH & Co. KG, ergänzte beim Empfang der sechsten Stifterplatte: „Wir möchten mit unserer Kulturförderung vor allem Kinder und Jugendliche erreichen. Die Arbeit der Kulturstiftung schafft dabei nicht nur Brücken, sie lässt Barrieren fallen.“

Die Kulturstiftung Trier fördert seit zehn Jahren mit vielseitigen Projekten aktiv die Kultur in Trier und bündelt hierfür ehrenamtliches Engagement, Spenden und Zustiftungen. Die Förderungen durch die Stiftung sind so vielfältig wie das zu erhaltende Kulturangebot der Stadt. Es werden Künstler und Kulturschaffende in der Planung und Umsetzung ihrer Projekte zum Teil finanziell, als auch beratend durch das professionelle Know how der ehrenamtlichen sogenannten KulturEngel unterstützt. Darüber hinaus ist die Kulturstiftung Trier auch Initiator der Förderinitiative KinderKulturFonds, der Kinder und Jugendliche im künstlerischen und kulturellen Wirken stützt. Die Bürgerstiftung hat mit der Kulturaktie Trier eine einzigartige Sammlung zeitgenössischer Trierer Kunst ins Leben gerufen, die in Jahreseditionen mit ausgezeichneten Trierer Künstlern realisiert wird..



11. Februar 2015

Kulturstiftung Trier zeichnet PSD Bank aus

Als Anerkennung für bürgerschaftliches Engagement im Sinne der Kulturstadt Trier und die erneute Zustiftung in Höhe von 2.500 Euro erhielt Stefan Schmitt, Leiter der PSD Bank Köln eG Niederlassung Trier, die aktuelle Stifterplatte. Überreicht wurde diese durch den stellvertretenden Vorsitzenden des Stiftungsvorstandes, Kulturdezernent Thomas Egger.

 Die PSD Bank gehört zu den langjährigen Unterstützern der Kulturstiftung. Dazu dankte Thomas Egger: „Die Zustiftungen der PSD Bank in den letzten Jahren helfen uns, dass unser hiesiges Kulturgut langfristig gefördert und geschützt werden kann. Zudem ermöglichen es uns diese Gelder, neue Projekte in allen künstlerischen und kulturellen Bereichen anzugehen.“ Sowohl für die Lebensqualität der Bürger in Trier als auch für die Attraktivität der Region seien Kunst und Kultur äußerst wichtig, fasste Thomas Egger zusammen. Mit den Stifterplatten zeichnet die Kulturstiftung Trier jene Kulturförderer aus, die mit einer Zustiftung von mindestens 2.500 Euro die Kulturförderung in Trier unterstützen. Zustiftungen fließen in das Stiftungskapital von Triers einziger Bürgerstiftung ein und bleiben somit für die Zukunft erhalten.

 Stefan Schmitt, Leiter der Trierer PSD Bank Köln eG, unterstützt die Kulturstiftung seit sieben Jahren als Kulturstifter. Gesellschaftliches Engagement und soziale Verantwortung seien fest in den Grundsätzen der PSD Firmenphilosophie verankert. Daher werde das Engagement der Bürgerstiftung für den Erhalt des kulturellen Erbes und für die aktuelle Kunst- und Kultur in Trier weiterhin gerne unterstützt. Schmitt: „Dies betrachten wir als eine nachhaltige Investition in die Zukunft der Stadt Trier, deren Bürger und damit natürlich auch unserer Mitglieder und Kunden.” Schmitt betonte, dass Kunst und Kultur einen wichtigen Beitrag zum Image der Stadt leisteten, damit dazu beitrügen, Arbeitsplätze in der Region zu sichern. Ein gutes Kulturangebot beeinflusse Wirtschaft und Leben seiner Bürger positiv.

Die Kulturstiftung Trier fördert seit 2005 mit vielseitigen Projekten die Kultur in Trier und bündelt hierfür ehrenamtliches Engagement, Spenden und Zustiftungen. Informationen zu den verschiedenen Förderprojekten der Bürgerstiftung sowie zu Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden, stehen im Internet unter www.kulturstiftung-trier.de.

 

 Vorstandsmitglied Thomas Egger (rechts) zeichnet den Kulturstifter Stefan Schmitt (PSD Bank) mit der Stifterplatte aus.



27. November 2014

Der Trierer Dom als Dank für engagierte Stifter

Gruppenfoto

Kulturstiftung Trier stellt die neue Stifterplatte vor und zeichnet gleich acht neue Zustifter aus

Als Anerkennung für ihr Engagement in der Kulturstiftung Trier überreichte Stiftungsvorstand Harry Thiele die Stifterplatte Edition 2014 an die Kulturstifter Christoph Wagner von der gbt Wohnungsbau und Treuhand AG, an Andrea Weber, Direktorin Hotel Deutscher Hof, an Remigius Kühnen, Vorstandvorsitzender der Sparkasse Trier und Siegfried J. Pudritz. Weitere Bronzetafeln gingen an die TW Wochenspiegel GmbH & Co. KG und an ein Trierer Ehepaar, das sich bereits seit Jahren mit der Kulturstiftung in Trier engagiert und ebenso wie ein weiteres Unternehmen ungenannt bleiben möchte. Die Viezbruderschaft Trier hatte ihre Stifterplatte bereits in der vergangenen Woche erhalten. Insgesamt wurde Unterstützern für ihre Beiträge im Wert von insgesamt 23.000 Euro gedankt. (weiterlesen …)




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