Schlemmen für den guten Zweck und obendrauf ein Hauch von Jauch

02.04.2012

Kulturstiftung Trier richtet 19. Trierer Küchenparty aus

Bei der diesjährigen Küchenparty im Mercure Hotel Porta Nigra überraschte, neben den regionalen Sterneköchen und renommierten Winzern, vor allem der Besuch von Fernsehmoderator und Weingutinhaber Günther Jauch und seiner Ehefrau Thea. Frei nach dem Motto der Küchenparty – Schlemmen und Gutes tun – erfreuten sich 300 Gäste an den Köstlichkeiten von insgesamt zehn Spitzenköchen und zwölf Weingütern. Der Erlös der 19. Benefiz-Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von Gisela Schröer geht an den „KinderKulturFonds“ der Trierer Kulturstiftung.

Sterneküche, Spitzenweingüter und dazu noch ein echter Star: Günther Jauch und seine Frau Thea machten das namhafte Event in diesem Jahr zu einem ganz besonderen Highlight. Zusammen mit den Gästen nutzten sie die Chance, den Spitzenköchen in der Küche des Mercure Hotels Trier an der Porta über die Schulter zu schauen. In bester Stimmung wirbelten die zehn Köcheteams in der Küche und zeigten, wie Kochen zu echter Kunst werden kann. Zwölf Spitzenweingüter der Region, die die korrespondierenden Weine zu den kulinarischen Genüssen beisteuerten, sorgten für das erlesene i-Tüpfelchen. Das sympathische Ehepaar Jauch schenkte persönlich den Wein für ihr Kanzemer „Weingut von Othegraven“ aus und genoss es sichtlich, Trierer Land und Leute kennenzulernen.

 

Die Küchenparty ist zweifellose zu einem der beliebtesten gesellschaftlichen Ereignisse in Trier avanciert und aufgrund des ganz besonderen Konzepts sehr begehrt. So legitimiert der gute Zweck sogar das „einmalige“ Fastenbrechen, da sind sich Gäste als auch Organisatoren einig. Dies ist auch kein Wunder, mundeten doch die Delikatessen so fein wie ihr exotischer Klang; über Carpaccio vom Black Angus Beef, Trüffeljus, Papaya-Mando-Ragout, Topinambur, Espuma aus Jerusalem-Artischocke bis hin zu Vanille-Blutorgangen-Peperonata ließen die Variationen keine Wünsche offen. Wie in jedem Jahr bildeten Fingerfood vom Verein der Köche und das Dessert-Buffet von Hubert Scheid den Rahmen des exquisiten Zehn-Gänge-Menüs. Die Walderdorffs Cocktail-Bar bot Exotisches und Klassisches, während Jacobs Kaffee den Abend mit koffeinhaltigen Spezialitäten abrundete.

 

Die Küchenparty gehört bereits seit 19 Jahren zu den jährlichen Höhepunkten des gesellschaftlichen Lebens in Trier und war schon nach kurzer Zeit ausverkauft. Mit viel Engagement hat Hiltrud Zock mit ihrem Agenturhaus-Team und gemeinsam mit Anja Ahnen, der Direktorin des Mercure Hotel Trier Porta Nigra, die exklusive Veranstaltung zugunsten der Kulturstiftung Trier organisiert.

 

Spitzenköche der Küchenparty:

 

Die besondere Angebotsvielfalt der Speisen bei der Küchenparty 2012 ist den Köchen Wolfgang Becker (Becker’s Restaurant, Olewig), Georg Henke (Georgs-Restaurant, Trier), Rainer Föhr (Mercure Hotel Porta Nigra, Trier), Christian Morgen (Schepper’s Das Restaurant, Eitelsbach), Peter Schmalen (Schlemmereule, Trier), Hubert Scheid (Schloss Monaise, Trier), Franz Lichter (Verein der Köche, Trier), Alexander Oos (Wein- & Tafelhaus, Trittenheim), Renato Favaro (Ristorante Favaro, Esch/Alzette), Wilfried Licht (Zum Wiesengrund, Newel) zu verdanken.

 

Für das begleitende Weinangebot sorgten die Weingüter Becker’s, Bischöfliche Weingüter, Vereinigte Hospitien (alle Trier), Clüsserath-Weiler (Trittenheim), Forstmeister Geltz-Zilliken (Saarburg), Kirsten (Klüsserath), Paulinshof (Kesten), Piedmont (Konz-Filzen), Reichsgraf von Kesselstatt (Morscheid), Josef Rosch (Leiwen), Wwe. Dr. H. Thanisch – Erben Thanisch (Bernkastel-Kues), von Othegraven (Kanzem).

 

Der Erlös kommt dem KinderKulturFonds zugute

Der Ertrag der Veranstaltung fließt in den „KinderKulturFonds“. Mit dieser Förderinitiative unterstützt die Kulturstiftung Trier insbesondere Kinder aus sozial benachteiligtem Umfeld. Dazu gehören kulturelle Angebote in Form von Jahresstipendien beispielsweise zum Erlernen eines Musikinstruments, wodurch Teamgeist, Konzentrationsfähigkeit und Schlüsselkompetenzen der Kinder in allen Lebensbereichen gestärkt werden. Ebenso zählen dazu auch die Kunstförderung an Trierer Schulen wie auch Einzelfallhilfen für Schulbesuche des Theaters, Projekte der Jugendkunstschule und vieles mehr. Oftmals scheitert die Teilnahme der betroffenen Kinder an der finanziellen Situation der Familien.

(Fotos: Willy Speicher und Josef Tietzen)