Kulturstifter 2013 – Engagierte Stifter für die Kunst und Kultur in Trier

19.08.2013
Präsentation der Stifterplatte 2013

(v.l.) Remigius Kühnen (Sparkasse Trier), Evelin Maus (Wochenspiegel), Siegfried Pudritz (Kultur Engel), Kurt Müller (Boxleitner Ingenierure), Christoph Anders (Künstler), Harry Thiele (Vorsitzender Kulturstiftung Trier)

Als Anerkennung und Dank für ihr Engagement überreichte Harry Thiele, Vorstandsvorsitzender der Kulturstiftung Trier, die Stifterplatten 2013 an die Kulturstifter Remigius Kühnen (Vorstandsvorsitzender Sparkasse Trier), Kurt Müller (Geschäftsführer Boxleitner Beratende Ingenieure) und Evelin Maus (Verlagsleiterin Trierer Wochenspiegel).

Mit Spannung erwartet wurde das neue Motiv der von Künstler Christoph Anders gestalteten Stifterplatte 2013. Die neue Edition zeigt eine Interpretation der Porta Nigra und ein Portrait des Kaisers Konstantin. Die Jahresmotive zeigen Trierer Denkmäler und sind ein sichtbares Zeichen des bürgerschaftlichen Engagements der Kulturstifter. Die bronzenen Reliefplatten können dank großzügiger Unterstützung der Kunstgießerei Plein bereits im achten Jahr produziert werden. Sie werden jenen Kulturförderern überreicht, die die Bürgerstiftung mit einer Zustiftung ab 2.500 Euro unterstützen.

Der Kulturstiftung Trier gelingt es zunehmend, Bürger und Unternehmen für die Stiftungsarbeit und das Engagement für die Kulturlandschaft der Moselmetropole zu begeistern. Durch ihren persönlichen Einsatz und ihre finanzielle Unterstützung tragen diese Partner aktiv zur Förderung von Kunst, Kultur und somit zur Sicherung der Lebensqualität und des hohen Freizeitwertes in Deutschlands ältester Stadt bei.

Die Sparkasse Trier engagiert sich seit acht Jahren für die Trierer Bürgerstiftung. Auch der TW Verlag ist in diesem Jahr bereits zum fünften Mal Kulturstifter aus Überzeugung. Das Ingenieurbüro Boxleitner erhält bereits die vierte Stifterplatte als Dank.

Kulturstiftungsvorstand Harry Thiele betonte: „Trier ist Kulturstadt und Trier lebt von seiner Kultur. Die Kultur sichert Arbeitsplätze und beeinflusst die Wertigkeit des gesellschaftlichen Lebens in Trier. Mit der Unterstützung der Kulturstiftung Trier als reine Bürgerstiftung tragen die Kulturstifter nachhaltig zum Erhalt des kulturellen Erbes und zur Förderung von Kunst und Kultur in Trier bei.“

Die Beweggründe der Sparkasse Trier, die Stiftung bereits als Gründungsstifter und seit 2006 auch als größter Kulturstifter zu unterstützen, fasste Vorstandsvorsitzender Remigius Kühnen zusammen: „In einer Kulturstadt wie Trier ist es wichtig, dass es Institutionen wie die Kulturstiftung Trier gibt, die neben den arrivierten auch junge Künstler und Kunstformen fördert und damit das kulturelle Spektrum in der Stadt Trier vergrößert. Dies wirkt sich positiv auf das Image als lebens- und liebenswerte Stadt aus und entwickelt sich immer mehr auch zu einem positiven Standortfaktor. Da sich die Kulturstiftung Trier zudem auch im Bereich der kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche engagiert, deckt sie ein weiteres Feld der Kulturförderung ab. Diese Arbeit zu unterstützen gehört für die Sparkasse Trier zu ihrer gesellschaftlichen Aufgabe.“

Evelin Maus, Verlagsleiterin der TW Wochenspiegel GmbH & Co. KG, ergänzte: „Kultur ist identitätsstiftend – sie dokumentiert Lebensformen und eröffnet durch ihre kreativen und innovativen Kräfte überraschende und phantasievolle Blickwinkel dieser Welt. Die Vermittlung von Kultur einerseits und die Förderung von Kultur andererseits sind herausragende Aufgaben der Stiftung. Der Wochenspiegel unterstützt und fördert daher Kultur und Kunst in allen Regionen, in denen der Wochenspiegel erscheint, und sieht dies mit als eine seiner wichtigsten Aufgaben an.“

Kulturstifter Kurt Müller ist Unternehmer und Kulturschaffender in Personalunion. Als Geschäftsführer der Boxleiter Beratende Ingenieure GmbH, gleichzeitig auch als Vorsitzender des Trierer Chorverbandes ist ihm Kultur ein besonderes Anliegen: „Zum Einen kann Kultur kein Wirtschaftsbetrieb sein und in der Regel nur Kosten verursachen. Wenn jedoch die Kultur stirbt, dann verödet unsere Gesellschaft zu einer leblosen Wüste. Zum Anderen sind Nehmerqualitäten in unserer Gesellschaft zum negativen Volkssport geworden. Hier entgegenzuwirken ist mein persönliches Streben, denn ich kann nur nehmen, wenn ich gleichzeitig auch gebe.“

Einen besonderen Dank sprach Thiele Siegfried Pudritz aus, der als KulturEngel jedes Jahr mit großem persönlichen Einsatz die Entwicklung und Herstellung der Stifterplatten organisiert. Beide überreichten die neuen Stifterplatten an die Kulturstifter. Deren Gelder fließen in vollem Umfang in das Stiftungskapital ein und kommen damit der Kunst- und Kulturförderung in Trier langfristig zugute. Informationen über die Kulturstiftung Trier sowie die Möglichkeiten von Unternehmen und Privatpersonen, selbst Kulturstifter zu werden, stehen im Internet unter www.kulturstiftung-trier.de.