Archiv für Kategorie „Presse“



15. August 2019

14. Edition der Trierer Kulturaktien 2019 ist da

Anna Bulanda-Pantalacci mit der 50€-Kulturaktie

Handsignierte Kunstwerke von Anna Bulanda-Pantalacci erweitern die begehrte Sammlung der Trierer Wertpapiere

 

Dr. Bärbel Schulte und Dr. Andreas Ammer präsentieren gemeinsam mit der Künstlerin Anna Bulanda-Pantalacci (Mitte) die neuen Kulturaktien

Gemeinsam mit der diesjährigen Künstlerin Anna Bulanda-Pantalacci stellte die Kulturstiftung Trier am 15. August 2019 ihre 14. Edition der Trierer Kulturaktien vor. Im Trebetasaal des Stadtmuseums trafen sich Stiftungsvorstand, Mitwirker und Unterstützer, Vertreter der Verkaufsstellen und regionale Journalisten.

Kunst sammeln und Kultur in Trier fördern

Die Kulturaktien sind inzwischen zu begehrten Sammelobjekten geworden. Die zwei neuen Werke der Edition 2019 erweitern die einzigartige Sammlung zeitgenössischer Kunst Trierer Künstler auf nun 28 Motive. Mit dem Erlös der auf jeweils 250 limitierten, handsignierten Exemplare im Wert von 50 bzw. 100 Euro fördert die Bürgerstiftung generationsübergreifend Kultur und kulturelle Bildung in Trier. „Wir sind Werner Persy, Manfred Freitag, Bodo Korsig, Dieter Sommer, Waltraud Jammers, Rüdiger Kündgen, Guido Bidinger, Mario Diaz Suarez, Irmgard Weber, Martina Diederich, Clas Steinmann, Lydia Oermann, Anja Streese und Anna Bulanda Pantalacci zu großem Dank verpflichtet,“ so Vorstandsvorsitzender Andreas Ammer. Alle Künstler ermöglichten mit ihren Werken eine ganz persönliche Sicht auf die älteste Stadt Deutschlands und dies stets mit eindrucksvollen, hochwertigen Motiven. Die Trierer Kulturaktie entwickele sich von Jahr zu Jahr immer mehr zu einem beeindruckenden Fenster der Bildenden Kunst in Trier.

Die Künstlerin von Triers Kulturaktien 2019 ist Anna Bulanda-Pantalacci

Anna Bulanda-Pantalacci lebt und arbeitet seit 42 Jahren in ihrer Wahlheimat Trier. Arbeitsschwerpunkte sind Zeichnung, Grafik, Objektkunst, Buchillustration. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland, Polen, Frankreich, Schweden, Belgien, Luxemburg, Marokko haben die renommierte Künstlerin bekannt gemacht. Ihre Studien der Werbung in Minsk bei Warschau und an der Kunstakademie in Krakau sowie der Kunstgeschichte, Volkskunde und Vergleichenden Religionen in Bonn beendete sie mit Diplom im Bereich Buchillustration und Magister (M.A.) mit Auszeichnung.

1999 wurde sie zur Professorin für Kommunikationsdesign an die Trierer Hochschule berufen. Neben der Lehre ist sie Initiatorin und Leiterin zahlreicher kunstpädagogischer Projekte im kulturellen und sozialen Bereich in Deutschland und im Ausland. Dazu zählen beispielsweise das Projekt „Landgang“, das sich dem 25-jährigen Jubiläum der Schengener Verträge widmete, der „FreedomBus“ – ein mobiles Labor für Kultur und interdisziplinäre Bildung –, mit dem sie in mehreren Etappen unterwegs war. 2016 wurde sie mit dem Akademiepreis des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet und erhielt 2018 den Landesverdienstorden (RP).

Die gebürtige Polin ist eine leidenschaftliche Pädagogin, Kulturschaffende und Künstlerin. Als überzeugte Europäerin baut sie mit ihrer nomadischen Hochschule, der Cross-Border-University of History and Art, seit 2007 Brücken zwischen internationalen Hochschulen, zwischen Studierenden und Künstlern vieler Länder. An geschichtsträchtigen Orten mit guter Energie schafft sie Erinnerungsorte. „Meine Lehre sollte den Studenten viel mehr mit auf den Weg geben als nur reines Wissen. Eine Lehre, die soziale, interkulturelle Kompetenzen und Werte vermittelt und darüber hinaus die Intuition stärkt. Die Internationalität und Interkulturalität ist ein fester Teil meiner Lebensphilosophie, die sich aus meiner Familiengeschichte, Mehrsprachigkeit und Toleranz gegenüber Kultur und Religionen herauskristallisiert hat. Meine große Hoffnung ist, dass mein Wirken dazu beitra-gen kann, dass die Menschen tolerant, respektvoll und friedlich miteinander leben.“

Diese Philosophie spiegelt sich nicht nur in ihrem Leben und in ihrer Lehre, sondern auch in ihrer Kunst wider. Anna Bulanda-Pantalacci ist eine Künstlerin der leisen Töne, die scheinbar unbedeutende Dinge zeichnet, sie wertschätzt und damit aus der Selbstverständlichkeit heraushebt. So entstand in den letzten 12 Jahren die Werkgruppe „Gräser“ in vielen Ländern Europas und der Großregion.  

 Die 100 Euro Kulturaktie: ein künstlerisches Manifest für Europa und die Kraft im Miteinander

 

Kulturaktie 100 €: ”Gras Liège, Metz, Luxemburg, Trier”     

Die vermeintlich banale Pflanzenart Gras kann ebenso Unkraut auf dem Feld wie Rasen auf dem Golfplatz sein, kann Asphalt aufbrechen, am Mauerwerk wurzeln, im kargen Sand am Strand gedeihen. Wird der einzelne Grashalm noch übersehen, so beeindruckt er in der Masse als natürliche Wiese oder disziplinierter Rasen. Faszinierend sei die Wandlungsfähigkeit, die Überlebenskraft unter allen klimatischen Bedingungen, das Gedeihen der unscheinbaren Gewächse in schier endloser Vielfalt zwischen Widerstandskraft und Ergebenheit.

Für die Kulturaktie 2019 hat Anna Bulanda-Pantalacci vier Zeichnungen aus Trier, Liège, Luxemburg und Metz ausgewählt und zum gemeinsamen Werk arrangiert, eine Reminiszenz an die Großregion im Herzen von Europa, ein künstlerisches Manifest der zarten Farben und leisen Töne.

Dazu passt, dass auch ihre Vorliebe für bildhafte Redewendungen sie zum Grasmotiv geführt habe. Man denke an „Das Gras wachsen hören“ oder „Gras über eine Sache wachsen lassen“ im Sinne von Trost und Versöhnung.

Die 50 Euro Kulturaktie: ein Appell für Wertschätzung, Respekt und den achtsamen Umgang mit der Natur

 Kulturaktie 50 € “Flügel Freiheit Palastgarten”

Das 50-Euro-Motiv der aktuellen Kulturaktien gehört ebenfalls zu einer Serie. Die Künstlerin liebt und sammelt Vögel, nimmt oft gefundene Federn mit nach Hause. „Vögel können singen, stehen, laufen, fliegen, ihre Flügel ausbreiten und abheben.“ Filigran gezeichnete Flügel tauchen in vielen Bildern auf, oft verbunden mit Orten, die die Künstlerin besonders berührt haben. Ein solcher Ort ist für sie der Trierer Palastgarten. In der Leichtigkeit des morgendlichen Nebels entdeckte sie ein schweres, schmiedeeisernes Tor, auf dem sich einzelne Federn niedergelassen hatten. Diese kontrastierende Ästhetik von Tor und Federn, von letztem Nebel in der aufgehenden Sonne hat Anna Bulanda-Pantalacci mit harmonischen Grün- und Brauntönen in ein lichtdurchflutetes Bild komponiert. Ein beinahe verspielt nach oben geöffneter eiserner Bogen verbindet die starren Stäbe des Tores, scheint die einzelnen, fliegenden Federn aufnehmen zu wollen. Es obliegt dem Betrachter, ob er das Tor als Schutz oder Ausgrenzung empfindet, den einzelnen Flügel als Freiheit oder Endlichkeit versteht, hier das Fragile der Natur erahnt. Mit der kraftvollen Lichtquelle hinter dem Torbogen entfaltet die Künstlerin ein zartes Schattenspiel, das sowohl dem Bild und als auch der Interpretation noch mehr Tiefe verleiht.

So wird das Motiv „Flügel Freiheit Palastgarten“ zur Einladung, die Gedanken fliegen zu lassen, zum Symbol für die Schönheit und Zerbrechlichkeit der Natur und zum Appell für mehr Achtsamkeit im Umgang mit unserer Umwelt.  In diesem Sinne passt auch Anna Bulanda-Pantalaccis gewähltes Leitmotiv zu den Kulturaktien von Mahatma Gandhi: „Die Zukunft hängt davon ab, was wir heute tun.“

Für den qualitativ hochwertigen Druck der 500 Kultur-Wertpapiere in Handarbeit auf Büttenpapier steht die Firma Repro-Team Trier. Geschäftsführer Engelbert Marx unterstützt die Bürgerstiftung seit vielen Jahren und spendet einen Großteil der Druckarbeiten.

Kulturaktie Trier – das besondere „Wertpapier“ für die Kultur in Trier

Renommierte und vielfach ausgezeichnete Künstler gestalten seit 2006 die Jahreseditionen der Kulturaktie. Jedes Jahr erscheinen zwei neue Motive auf hochwertigem Büttenpapier, handsigniert und limitiert in einer Auflage von je 250 Exemplaren. Sie sind zu 50 bzw. 100 Euro an vielen Verkaufsstellen erhältlich, unter anderen in Geschäftsstellen der Volksbank und Sparkasse, in der Galerie G.B. Kunst, in den Buchhandlungen Stephanus und Mayersche Interbook, in der Galerie kunstundgegenstand Grewenig-Sauerborn, im Mondo del Caffé, beim Trierer Wochenspiegel, ebenso im Kulturbüro der Stadt Trier und im Bürgerbüro im Rathaus. Die bastelstube Leyendecker, das Atelier boesner und die Galerie Kaschenbach bieten zusätzlich die passende Rahmung an, von der sie jeweils eine Spende an die Bürgerstiftung leisten.

     



21. Juni 2019

Kulturstifter geehrt

Stifter Mai19

 

Für die Unterstützung der Kulturstiftung Trier konnte der Vorsitzende des Stiftungsvorstands Dr. Andreas Ammer wieder drei Stifterplatten überreichen.

Frau Silvia Menzel nahm die Stifterplatte für die Sparkasse Trier in Empfang und Herr Alfons Jochem bekam die Stifterplatte als Vorstandsmitglied der Volksbank Trier überreicht. Gabriele Meter-Lehnen unterstützt die Kulturstiftung Trier nicht nur finanziell sondern auch durch ihr Engagement als Kultur Engel.

 

 

 



29. November 2018

Kulturstifter ermöglichen Kulturförderung im Wert von über 10.000 Euro

Passek, Ammer, Ahrling

Sie waren alle bereits mehrfach aktiv als Ermöglicher von Kultur und Bildung in Trier: Sparkassenvorstand Günther Passek, gbt-Vorstand Dr. Stefan Ahrling, Bauunternehmer Christoph Schnorpfeil und Siegfried Pudritz. Mit Kunst wird bei Triers Bürgerstiftung auch Danke gesagt. Sie alle erhielten die Stifterplatten 2018.

Trier – Dr. Andreas Ammer, Vorstandsvorsitzender der Trierer Kulturstiftung, war die Verleihung der bronzenen Stiftertafeln eine sichtbare Freude. Sie werden Kulturförderern als Dank überreicht, die die Arbeit der Bürgerstiftung in einem Wert von mindestens 2.500 Euro unterstützen. Die vier Kulturstifter brachten bereits im vergangenen Jahr gemeinsam Zustiftungen und Spenden im Wert von über 10.000 Euro in Triers Bürgerstiftung ein. Zustiftungen kommen als Stiftungskapital der Kulturförderung in Trier langfristig zugute. Sachspenden und finanzielle Zuwendungen werden direkt in den geförderten Projekten eingesetzt. Dass Trier eine Kulturstadt ist und von ihrer Kultur lebt, darüber waren sich Kulturstifter und Stiftungsvorstand einig. Die Kultur sichere Arbeitsplätze und beeinflusse positiv die Wertigkeit des gesellschaftlichen Lebens in Trier. Ammer: „Mit ihrer Unterstützung tragen die Kulturstifter nachhaltig zur Förderung von Kultur und kultureller Bildung in Trier bei.“

Die Stifterplatten zeigen seit 2009 jährlich wechselnd Welterbestätten und historische Trierer Gebäude. Passend zum Jubiläum hat Künstler Christoph Anders das Geburtshaus von Karl Marx als Motiv für die Edition 2018 gewählt.

Die Sparkasse Trier, bei dieser Ehrung zugleich auch Gastgeber, engagiert sich seit den Anfängen in der Trierer Bürgerstiftung und hat den größten Anteil des Stiftungskapitals zur Verfügung gestellt, das auf rund eine Million Euro angewachsen ist. Sieben Jahre lang unterstützte die Sparkasse auch mit Manpower, stellte mit Stefan Schmitt den Geschäftsstellenleiter der Kulturstiftung. Vertriebsleiterin Silvia Menzel arbeitet seit zwei Jahren im Stiftungsvorstand mit. Die Beweggründe der Sparkasse Trier, die Stiftung als größter Kulturstifter zu unterstützen und erneut weitere 2.500 Euro zu spenden, fasste Vorstandsvorsitzender Günther Passek zusammen: „In einer Kulturstadt wie Trier ist es wichtig, dass es Bürgerinitiativen wie die Kulturstiftung Trier gibt, die neben den etablierten auch junge Künstler und Kunstformen fördert.“ Passek liegt besonders viel an den Aktivitäten im KinderKulturFonds der Stiftung. Mit dieser Förderinitiative werden Aktionen der Jugendkunstschule, Schreibwerkstätten, Chor- und Musikschulprojekte finanziert, werden Kinder und Jugendliche mit Stipendien musikalisch gefördert.

Hier werde den jungen Menschen Selbstbewusstsein vermittelt, so Passek, hier würden sie beispielsweise im gemeinsamen Musizieren stark und selbstbewusst fürs ganze Leben gemacht. Diese Arbeit zu unterstützen, gehöre für die Sparkasse Trier zu ihren gesellschaftlichen Aufgaben.

gbt Vorstandssprecher Dr. Stefan Ahrling ist bereits zum elften Mal als Kulturstifter aktiv. Für ihn seien ebenfalls die Projekte der kulturellen Bildung besonders wichtig, von denen Kinder partizipierten. Er steige mit der gbt gerne in den Mikrokosmos der Stadt ein, fördere z.B. auch kleinere Fußballvereine, deren Arbeit sich direkt im sozialen Umfeld auswirke. Kinder, die in diesem Umfeld ihre Schlüsselkompetenzen gestärkt hätten, seien Multiplikatoren im eigenen Umfeld. Positive Erfahrungen habe er auch in einer sehr guten Kooperation mit der Lebenshilfe und stieß an, hier nach gemeinsamen integrativen Projekten zu schauen. „Für uns als Wohnungsbau- und Treuhand AG hat die Förderung der Trierer Kultur in unserer lebenswerten Stadt deshalb einen hohen Stellenwert. Trier ist eine Stadt zum Wohlfühlen. Damit das so bleibt, bleiben wir auch gerne als Kulturstifter mit dabei.“

Christoph Schnorpfeil ist überzeugt von der Vielfalt der Bürgerstiftung, von den vielen Einsatzfeldern der Förderarbeit. Er sichert bereits seit vier Jahren mit seiner Zuwendung Stipendien zur Musikförderung und viele Projekte für kulturelle Bildung. Eine lebendige kulturelle Arbeit wirke sich positiv auf die Lebensqualität, auf das Image einer lebens- und liebenswerten Stadt aus und entwickele sich immer mehr auch zu einem positiven Standortfaktor.

Siegfried Pudritz war nicht nur zum wiederholten Male als Zustifter aktiv, sondern auch 10 Jahre lang als sogenannter KulturEngel im Team der Kultur Coaches aktiv. Diese begleiten Kulturschaffende ehrenamtlich bei der Umsetzung ihres Projektes mit ihrem Fachwissen. Als solcher entwickelte und koordinierte Pudritz maßgeblich die Herstellung der Stifterplatten.

In der Kulturstiftung machen sich Bürger für Bürger stark, das zählt oft noch mehr als reine finanzielle Unterstützung. Kulturelle Bildung bekommt eine immer stärkere Bedeutung, wenn es darum geht, Räume für Begegnung zu schaffen, Brücken zu bauen zwischen unterschiedlichen Kulturen und Generationen miteinander zu verbinden. Der Kulturstiftung Trier gelingt es zunehmend, Bürger und Unternehmen für die Stiftungsarbeit und das Engagement für die Kulturlandschaft zu begeistern. Durch ihren persönlichen Einsatz und ihre finanzielle Unterstützung tragen diese Partner aktiv zur Förderung von Kultur und Bildung und somit zur Sicherung der Lebensqualität und des hohen Freizeitwertes in Trier bei. Informationen über die Kulturstiftung Trier sowie die Möglichkeiten von Unternehmen und Privatpersonen, selbst Kulturstifter zu werden, stehen im Internet unter www.kulturstiftung-trier.de.

HINTERGRUND INFORMATION

Stifterplatte mit kulturhistorischem Motiv

Die aktuelle Edition der von Künstler Christoph Anders gestalteten Stiftertafel zeigt das Karl Marx Haus und setzt damit die künstlerische Interpretation der Welterbestätten und historisch bedeutsamen Gebäude in Trier fort. Alle Jahresmotive sind ein sichtbares Zeichen des bürgerschaftlichen Engagements der Kulturstifter. Die bronzenen Reliefplatten können dank großzügiger Unterstützung der Kunstgießerei Plein bereits im vierzehnten Jahr produziert werden. Sie werden jenen Kulturförderern überreicht, die die Bürgerstiftung mit einer Zustiftung oder Spende ab 2.500 Euro unterstützen.

Kulturstiftung Trier

Die Kulturstiftung Trier fördert seit 2005 mit vielseitigen Projekten aktiv die Kultur in Trier und bündelt hierfür ehrenamtliches Engagement, Spenden und Zustiftungen. Die Förderungen durch die Stiftung sind so vielfältig wie das zu erhaltende Kulturangebot der Stadt. Es werden Künstler und Kulturschaffende in der Planung und Umsetzung ihrer Projekte zum Teil finanziell, als auch beratend durch das professionelle Knowhow der sogenannten KulturEngel unterstützt. Darüber hinaus ist die Kulturstiftung Trier auch Initiator eigener Kulturprojekte, wie z.B. der Kulturaktie Trier, die in Jahreseditionen mit ausgezeichneten Trierer Künstlern realisiert wird, und der Förderinitiative KinderKulturFonds, die die Unterstützung insbesondere von Kindern und Jugendlichen in verschiedenen kulturellen Bereichen zum Ziel hat.



29. Oktober 2018

Stiftertag 2018 – Eine gelungene Präsentation der Stiftungsarbeit

Bericht des Trier-Reporters vom Stiftertag der Kulturstiftung (Text und Fotos: Rolf Lorig) 

TRIER. Es war ein Treffen von Gleichgesinnten: Bereits zum vierten Mal kamen im Kasino am Kornmarkt Bürger, Kulturstifter und Kulturinteressierte zum Trierer Stiftertag zusammen. Die Kulturstiftung Trier hatte eingeladen, das Treffen möglich gemacht der Trierer Gastronom Eric Naunheim, der neben der Bereitstellung der Räumlichkeiten auch die Bewirtung der Gäste übernommen hatte.

Eigentlich wirkt die Kulturstiftung Trier mehr im Verborgenen. Doch von Zeit zu Zeit braucht sie das Licht der Öffentlichkeit, um Mitstreiter für das gemeinsame Ansinnen – der Pflege einer lebendigen Kultur in der Stadt –  zu gewinnen. “Viele Bürgerinnen und Bürger sind bereit, hierfür selbst Verantwortung zu übernehmen. Mit unserer Arbeit wollen wir diese Menschen zusammenführen: Menschen mit Ideen, Menschen mit Engagement für ihre Stadt, Menschen mit den finanziellen Möglichkeiten, um aus einer guten Idee auch ein erfolgreiches Projekt zu machen”, umriss Andreas Ammer, Vorsitzender des Stiftungsvorstands, die Ziele der Stiftung, die seit 14 Jahren Kultur und kulturelle Bildung in Trier fördert. Wie wichtig Kultur für die Gesellschaft ist, verdeutlichte Ammer mit einem Zitat von Tobias Scharfenberger, dem Intendanten des Mosel Musikfestivals: “Kultur ist ein verbindendes Argument in Zeiten der gesellschaftlichen Spaltung”

In 14 Jahren mehr als eine Million Euro Zustiftungen erhalten

Um die Arbeit der Stiftung etwas transparenter machen zu können, hatte Ammer einige Zahlen mitgebracht. Danach erhielt die Kulturstiftung in dieser Zeit mehr als eine Million Euro Zustiftungen in Form von Erträgen, finanziellen Zuwendungen und Sachspenden. Investiert wurden bislang über 9.200 Stunden an ehrenamtlichem Einsatz für die Förderung von über 500 Kulturprojekten und die kulturelle Teilhabe von mehr als 1.000 Kindern.

Das Wesen einer Bürgerstiftung sind laut Ammer immer die Menschen, die sich einsetzen. Wie wichtig die Rolle dieser Mitstreiter ist, unterstrich der Vorsitzende in seinen weiteren Ausführungen. Mit Blick auf die Finanzen betonte der Vorsitzende, dass es in Zeiten von niedrigen Zinserträgen wenig finanzielle Spielräume für eine Stiftung gebe. Deshalb sei man dringend auf Zustiftungen angewiesen, um handeln zu können.

Nachhaltiger als finanzielle Förderung sei aber oftmals der Wissenstransfer: “Wenn Kultur-schaffende Hilfe brauchen bei der Organisation, Finanzierung, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit oder der Planung ihrer Existenzgründung, werden Experten ehrenamtlich aktiv als beratende KulturEngel.”

Viele unterschiedliche Initiativen helfen

Einige dieser Helfer stellten Andreas Ammer und Hiltrud Zock, die sich die Moderation des Abends teilten, in der Folge vor. Stellvertretend für mehrere Vereine wurde Hanspitt Weiler, der Vorsitzende der Trierer Viezbrüder, auf die Bühne gerufen. Dieser Verein stellte der Kulturstiftung bereits mehr als 2500 Euro zur Verfügung.

Ein besonderer Dank galt Siegried Pudritz, der ebenfalls über 2500 Euro als Zustiftung zur Verfügung stellte und zudem lange Jahre als KulturEngel unterwegs war. Weil er sich nun auch privat seinen Ruhestand gönnt, erhielt Pudritz wie zuvor auch schon Weiler und Naunheim die aktuelle Stifterplatte als Dank für das geleistete Engagement.

Ein Beispiel für sympathisches Bürgerengagement ist für Hiltrud Zock die in der Nagelstraße ansässige Designerin Elena Villa. Vor vier Jahren entwarf sie den Trier Ring, vor drei Jahren den Trier Anhänger, vor zwei Jahren die Trier Ohrringe und vor einem Jahr den Karl Marx-Ring. Das aktuelle Schmuckstück ist das Trier Armband. “Von jedem verkauften Schmuckstück spendet sie der Kulturstiftung fünf Euro, die für die musikalische Bildung junger Menschen eingesetzt werden”, so Zock. Über 3000 Euro seien so schon zur Kulturstiftung geflossen, die davon acht Stipendien finanzierte.

Seit 2006 bringt die Stiftung jährlich zwei verschiedene Kulturaktien heraus, die von Trierer Künstlern gestaltet werden. In diesem Jahr war es Anja Streese, die für die 50 Euro und 100 Euro-Aktie verantwortlich zeichnet. “Jeder Käufer erwirbt ein wertvolles, limitiertes und handsigniertes Kunstwerk. Der Erlös fließt direkt in die Trierer Kunst- und Kulturförderung”, so Zock.

Ein Musikinstrument für über 200 Kinder aus sozial schwächerem Umfeld

Ebenso beliebt ist der Kulturwein, der bei den Bischöflichen Weingütern entsteht. Von jeder verkauften Flasche geht ein Euro an die Stiftungskasse. Diese Kooperation bescherte der Kulturstiftung bislang 3900 Euro.

Und so ging es immer weiter. Alle Helfer hier aufzuführen, würde den Rahmen sprengen. Dass die Hilfe der Stiftung bei den Menschen gut ankommt, verdeutlichten zwei Beispiele. Von der Musikschule der Stadt Trier war deren Leiterin Pia Langer gekommen, um sich persönlich für die erhaltene Unterstützung im Namen der Stipendiaten zu bedanken. Begleitet wurde sie von der jungen Masti Shaswar, die eine musikalische Kostprobe (am Klavier Joachim Mayer-Ullmann) ihres Gesangsunterrichts gab und vom Publikum für ihre Musical-Darbietung förmlich bejubelt wurde.

Ammer und Zock zeigten stolz auf die Förderinitiative “KinderKulturFonds“. Diese unterstützt Kulturangebote für Kinder und Jugendliche in den Bereichen Musik, Literatur, Theater, Tanz und künstlerisches Gestalten. In Kooperation mit regionalen Musikschulen und Trägervereinen konnten laut Andreas Ammer bereits über 200 Kinder aus sozial schwächerem Umfeld ein Musikinstrument erlernen und über 1.000 Kinder so an kulturellen Angeboten teilnehmen.

Und zum Schluss gab es einen weiteren musikalischen Auftritt, als Martin Folz mit den Kindern- und Jugendchören am Theater Trier mit einer beeindruckenden Kostprobe aus dem aktuellen Konzert “Mensch!?” ebenfalls Dankeschön sagte. Die Chorgemeinschaft hatte von der Kulturstiftung Trier ein Klavier für ihren Probenraum erhalten.  (-flo-)



20. August 2018

500 mal Glück

Dr. Andreas Ammer, Vorsitzender des Stiftungsvorstands, Künstlerin Anja Streese, Vorstand Dr. Bärbel Schulte

Kulturstiftung stellt Trierer Kulturaktien 2018 vor

Handsignierte Kunstwerke von Anja Streese erweitern die begehrte Sammlung der Trierer Wertpapiere

Trier. Sie freut sich auf „500 mal Glück”, sagt die Trierer Künstlerin Anja Streese bei der Vorstellung der neuen Kulturaktien und freut sich an dem Gedanken, mit den handsignierten Kunstwerken gleich 500 mal ein Stück Lebensfreude zu den Menschen zu bringen, die diese Wertpapiere der besonderen Art erwerben und damit die Kultur ihrer Stadt fördern.

Streese hat ihre Heimatstadt in der ihr typischen Gestaltungsweise im Siebdruckverfahren collagenhaft ins Bild gesetzt. Für die beiden Motive der Edition 2018 hat sie sich markante antike Bauwerke ausgesucht, diese fotografiert, die Fotos abstrahiert und die einzelnen Elemente dann zu einer neuen Einheit komponiert. Auf dem 100 Euro Wertpapier strahlen die Kaiserthermen in leuchtend majestätischen Farben. Das Motiv der 50 Euro Aktie hält die Künstlerin in dezenten Grau-/Schwarztönen, ergänzt ihre Welterbe-Komposition mit vereinzelten historischen Grundrissen in Blau und fügt vergnügliche Textpassagen aus dem Duden ein, die Glück erklären.

Die Art, Glück künstlerisch zu interpretieren und in unterschiedliche Formate zu bringen, passt bestens zum Verständnis der Trierer Bürgerstiftung mit ihrem Einsatz für Kultur und kulturelle Bildung. Die UNO begeht seit 2013 am 20. März den Welttag des Glücks mit dem Appell, Wohlstand nicht nur materiell, sondern auch ideell werten. Der Gedenktag soll weltweit für das Verständnis sensibilisieren, dass Verbundenheit, Kultur und Bildung wesentliche Bestandteile des individuellen und gemeinschaftlichen Glücks sind.

„Kunst ist Energie”, sagt die neue Botschafterin der Kultur in Trier. „Es ist einfach ein Glück in Trier zu leben.”

Vorstandsmitglied Dr. Bärbel Schulte, als stellvertretende Museumsdirektorin auch Gastgeberin des Pressegesprächs, hat Streeses Schaffen im Flyer der Kulturstiftung zusammengefasst. „Anja Streese arbeitet seit 2002 mit dem Medium des Siebdrucks und betreibt seit 2007 ein eigenes Atelier im Kunsthaus „Alte Druckerei” in Trier. Das überaus breite Spektrum an unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten kommt ihrer künstlerischen Herangehensweise, die gleichermaßen aus Plan wie aus Zufall besteht, sehr entgegen. Als Künstlerin befindet sie sich in ständigem Dialog mit ihrer Umwelt, erspürt die Besonderheiten und Botschaften sowohl von Menschen als auch von Orten und setzt diese in ihre ganz eigene Bildsprache um. Ihr persönliches Erleben und ihre Erkenntnisse während ihrer intensiven Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Motiv komponiert sie in ihrem Atelier zu einem individuellen Gesamtgefüge, das aus Elementen und Versatzstücken von Schrift, Fotografie, Malerei und Zeichnung besteht.”

Die beiden Originalentwürfe hat Anja Streese im aufwendigen Siebdruckverfahren gefertigt. In dieser Produktionstechnik teilt sie ihr Motiv in einzelne Farbbilder auf. Für jede Farbe wird fotomechanisch eine eigene Schablone als Sieb erstellt. Durch diese Siebe werden die einzelnen Druckfarben nacheinander aufgetragen.

Für den qualitativ hochwertigen Druck der insgesamt 500 Kultur-Wertpapiere in Handarbeit steht die Firma Repro-Team Trier. Geschäftsführer Engelbert Marx unterstützt die Bürgerstiftung seit vielen Jahren und spendet einen Großteil der Druckarbeiten.

Kunst sammeln und Kultur in Trier fördern

Inzwischen sind die Kulturaktien zu begehrten Sammelobjekten geworden und weit über die Stadt hinaus bekannt. Die zwei neuen Werke der 13. Edition erweitern die einzigartige Sammlung zeitgenössischer Kunst Trierer Künstler auf nun 26 Motive. Mit dem Erlös der auf jeweils 250 limitierten, handsignierten Exemplare fördert die Bürgerstiftung generationsübergreifend Kultur und kulturelle Bildung in Trier. „Wir sind Werner Persy, Manfred Freitag, Bodo Korsig, Dieter Sommer, Waltraud Jammers, Rüdiger Kündgen, Guido Bidinger, Mario Diaz Suarez, Irmgard Weber, Martina Diederich, Clas Steinmann, Lydia Oermann und Anja Streese zu großem Dank verpflichtet,” so Vorstandsvorsitzender Andreas Ammer. Alle Künstler ermöglichten mit ihren Werken eine ganz persönliche Sicht auf die älteste Stadt Deutschlands und dies stets mit eindrucksvollen, hochwertigen Motiven. Die Trierer Kulturaktie entwickelte sich von Jahr zu Jahr immer mehr zu einem beeindruckenden Fenster der Bildenden Kunst in Trier.

Kulturaktie Trier – das besondere „Wertpapier” für die Kultur in Trier

Renommierte und vielfach ausgezeichnete Künstler gestalten seit 2006 die Jahreseditionen der Kulturaktie. Jedes Jahr erscheinen zwei neue Motive auf hochwertigem Büttenpapier, handsigniert und limitiert in einer Auflage von je 250 Exemplaren. Sie sind zu 50 bzw. 100 Euro an vielen Verkaufsstellen erhältlich, unter anderen in Geschäftsstellen der Volksbank und Sparkasse, in der Galerie G.B. Kunst, der Vinothek der Bischöflichen Weingüter, in den Buchhandlungen Stephanus und Mayersche Interbook, in der Galerie kunstundgegenstand Grewenig-Sauerborn, im Mondo del Caffé, ebenso im Kulturbüro der Stadt Trier und im Bürgerbüro im Rathaus. Die bastelstube Leyendecker, das Atelier boesner und die Galerie Kaschenbach bieten zusätzlich die passende Rahmung an, von der sie jeweils eine Spende an die Bürgerstiftung leisten.

 

Ein Interview von City Radio 88,4 mit Anja Streese finden Sie hier:CityRadio Kulturaktie 2018



8. Dezember 2017

Sonderausstellung im Kunstraum „Eigenart“ in der Trier Galerie

Kulturwein 2017

Karl Marx, Kunst und kulturelle Bildung  

Bis Ende Dezember stellt die Kulturstiftung eine einzigartige Sammlung zeitgenössischer Kunst Trierer Künstler im Basement der Trier Galerie im Kunstraum „EigenART“ aus.

Kulturaktie Trier – das besondere „Wertpapier“ für die Kultur in Trier

Renommierte und vielfach ausgezeichnete Künstler gestalten seit 2006 die Jahreseditionen der Kulturaktie. Jedes Jahr erscheinen zwei neue Motive auf hochwertigem Büttenpapier, handsigniert und limitiert in einer Auflage von je 250 Exemplaren. Das Ergebnis ist beeindruckend: 12 Künstler mit 24 Motiven. Die Ausstellung aller Bilder ist für die Besucher der Trier Galerie frei zugänglich.

Die Trierer Künstlerin Lydia Oermann hat für 2017 eigens zwei Kunstwerke mit Trierer Motiven gestaltet. Die 50 Euro Aktie zeigt ein abstrahiertes Portrait von Karl Marx. Die 100 Euro Aktie zeigt eine skizzenhaft angelegte Ansicht der Benediktinerabtei St. Matthias. Die farbprächtigen Bilder hat Oermann im aufwendigen Siebdruckverfahren gefertigt und auch alle Kulturaktien eigenhändig mit vier übereinander gelegten Farbschichten gedruckt.

Geschenke mit Mehrwert

Wer Kulturaktien verschenken möchte, findet die nächstliegenden Verkaufsstellen in den Buchhandlungen Stephanus und Mayersche Interbook. Mit dem Erlös der 12. Jahresausgabe fördert die Bürgerstiftung generationsübergreifend Kultur und kulturelle Bildung in Trier.

Wein genießen und Kultur fördern

Die Bischöflichen Weingüter Trier bringen mit ihrem Kulturriesling die Kulturaktie auf die Flasche. Gemeinsam ausgewählt wurde für das Künstleretikett 2017 das Karl Marx Motiv. Zum Kunst- und Weingenuss kommt noch ein besonderer Mehrwert: Mit jeder Flasche ist ein Euro Spende verbunden für die Förderung von Kultur und kultureller Bildung. Der feinherbe Kulturriesling ist aus Lagen des ehemaligen Stiftungsweinguts des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums kreiert – das Gymnasium, in dem Karl Marx 1835 als 17jähriger sein Abitur gemacht hatte. Der Kulturriesling ist in der BWG-Vinothek und online erhältlich.

Information und Bestellung der Kulturaktien unter www.kulturstiftung-trier.de.



17. Oktober 2017

Wein genießen und Kultur fördern

Kulturwein 2017

Kulturstiftung und Bischöfliche Weingüter stellen den neuen Trierer Kulturriesling vor

Andreas Ammer, Lydia Oermann, Alexander Jelen (Foto Agenturhaus)

Für den Trierer Kulturwein wird seit fünf Jahren immer ein besonderes Künstleretikett erstellt mit dem Motiv einer Trierer Kulturaktie. Neuer Partner sind die Bischöflichen Weingüter. Gemeinsam ausgewählt wurde für das Künstleretikett eines der beiden Motive der aktuellen Edition 2017: es zeigt die Siebdruckinterpretation von Karl Marx der Trierer Künstlerin Lydia Oermann. Zum Kunst- und Weingenuss kommt noch ein besonderer Mehrwert: Mit jeder Flasche ist ein Euro Spende verbunden für die Förderung von Kultur und kultureller Bildung durch die Trierer Kulturstiftung (Steckbrief Kulturwein) .

Der neue Kulturriesling wird in Handel und Gastronomie zum Preis von 7,50 Euro erhältlich sein, jetzt bereits in der Vinothek und im Onlineshop der Bischöflichen Weingüter Trier, dort ab 6 Flaschen sogar versandkostenfrei. (Hier können Sie bestellen)

Die Mitwirkenden der Kulturstiftung stellten zusammen mit Alexander Jelen, Marketingleiter der Bischöflichen Weingüter, den neuen Kulturriesling im Kreis interessierter Gäste und Medienvertreter der Öffentlichkeit vor. Das Weinhaus Büsching gegenüber dem Karl Marx Haus in der Brückenstraße war der passende Ort für diese Präsentation. Alexander Jelen war sichtlich zufrieden mit der Auswahl des Stiftungsvorstands, der den Kulturriesling aus fünf Moselweinen ausgewählt hatte. Sein Kellermeister hat den neuen Kulturriesling aus Lagen des ehemaligen Stiftungsweinguts des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums kreiert – das Gymnasium, in dem Karl Marx 1835 als 17jähriger sein Abitur gemacht hatte. „Dieser feinherbe Riesling ist auf Schiefer gewachsen, hat duftige Aromen von reifen Aprikosen und Äpfeln, die mit einer herrlich erfrischenden Mineralität spielen. Mit diesen Geschmackseigenschaften passt er hervorragend zu hellem Fleisch und Fischgerichten, zu Pasta, Salaten und zur asiatischen Küche. Weinliebhaber können den Genuss nun mit dem guten Zweck verbinden. Uns ist es eine Ehre, dass wir Partner dieser engagierten Bürgerstiftung sein dürfen.“

Lydia Oermann, die Künstlerin der diesjährigen Kulturaktien, freut sich über die Umwandlung ihres Kunstwerks zum Künstleretikett. Sie hat in einem aufwendigen Siebdruckverfahren die 250 Kulturaktien selbst von Hand auf hochwertiges Büttenpapier gedruckt und jedes Unikat signiert. Die Hälfte der Kulturaktien war bereits im ersten Monat verkauft.

Vorstandsvorsitzender Dr. Andreas Ammer dankte sowohl der Künstlerin als auch den Bischöflichen Weingütern für ihr Engagement: „Wenn wir mit dem Erlös aus diesem Kulturwein nun noch mehr Kultur in Trier fördern und auch noch mehr Projekte kultureller Bildung für Kinder finanzieren können, dann haben wir alle gemeinsam eine Menge zur Lebensqualität in dieser schönen Stadt beigetragen.“

Kunst sammeln, Wein genießen und Kultur fördern – eine Verbindung die sicher vielen Trierern Freude machen wird.

Harry Thiele, Stefan Schmitt, Andreas Ammer, Bärbel Schulte,

Alexander Jelen, Lydia Oermann, Hiltrud Zock (Foto Rolf Lorig)

Hintergrund:

Die Bischöflichen Weingüter Trier sind aus den drei bedeutenden Weinbergbesitzen des Bischöflichen Konvikts, des Bischöflichen Priesterseminars und der Hohen Domkirche hervorgegangen und bilden heute Triers größtes Weingut mit Weinbergen in absoluten Spitzenlagen. Seit 2004 gehört auch das ehemalige Stiftungsweingut Friedrich-Wilhelm-Gymnasium dazu und wird als Teilbetrieb mit dem ursprünglichen Lagenbesitz geführt. Im Jahr 1561 von Jesuiten gegründet, wurde der Weinbau des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums über Jahrhunderte zur Finanzierung der gleichnamigen Schule mit höchsten Qualitätsansprüchen geführt. Selten sind Kultur, Tradition und Natur so eng verwoben wie in den Steilhängen an Mosel,  Saar und Ruwer. Bis heute pflegen die Bischöflichen Weingüter ihre jahrhundertealte Weinbautradition mit dem Ziel der Kreation unnachahmlicher Rieslingweine mit Finesse, Eleganz und Tiefgründigkeit. So auch den diesjährigen Kulturriesling.



28. Juni 2017

Kulturstiftung stellt Trierer Kulturaktien 2017 vor

Kulturaktie 2017

Handgefertigte Kunstwerke von Lydia Oermann erweitern die begehrte Sammlung der Trierer Wertpapiere

 

Die für ihre ausdrucksstarken Siebdrucke bekannte Künstlerin Lydia Oermann ist Motivgeberin der neuen Edition der Trierer Kulturaktien. Dr. Andreas Ammer, Vorstandsvorsitzender der Trierer Kulturstiftung, und Vorstandskollegin Dr. Bärbel Schulte stellten gemeinsam mit der Künstlerin die Edition 2017 im Trierer Stadtmuseum vor. Die zwei neuen Werke der 12. Edition erweitern die einzigartige Sammlung zeitgenössischer Kunst Trierer Künstler auf nun 24 Motive. Mit dem Erlös der auf jeweils 250 limitierten, handsignierten Exemplare fördert die Bürgerstiftung generationsübergreifend Kultur und kulturelle Bildung in Trier.

 

Lydia Oermann hat eigens für die Bürgerstiftung zwei Kunstwerke mit Trierer Motiven gestaltet. Die 50 Euro Aktie ziert ein abstrahiertes Portrait von Karl Marx. Die 100 Euro Aktie zeigt eine skizzenhaft angelegte Ansicht der Benediktinerabtei St. Matthias. Die Bilder sind selbstredend, daher benennt die Künstlerin die Komposition beider Werke kurzerhand „Blue- Orange“.

 

Alle Exemplare der Kulturaktien hat Oermann im aufwendigen Siebdruckverfahren gefertigt. In dieser Produktionstechnik teilt der Künstler sein Motiv in einzelne Farbbilder auf. Für jede Farbe wird fotomechanisch eine eigene Schablone als Sieb erstellt. Durch diese Siebe werden die einzelnen Druckfarben nacheinander auf das hochwertige Büttenpapier aufgetragen. Das Motiv Karl Marx entstand aus vier übereinander gelegten Farbschichten, für die Benediktinerabtei St. Matthias wurden drei Farbaufträge angewandt.

 

Lydia Oermann hat in diesem Jahr nicht nur die Motive geschaffen, sondern auch alle Kulturaktien eigenhändig gedruckt. Ein besonderes Markenzeichen der Werke sind bewusst platzierte „Farbblitzer“, die durch das versetzte Drucken der Farbschichten entstehen. Sielassen die Kunstwerke mehrdimensional erscheinen und sorgen für eine hohe Individualität jedes Exemplars.

 

Hauptberuflich arbeitet die studierte Lehrerin Lydia Oermann für die Landesakademie für Schülerkunst Baden-Württemberg als Pädagogin. Seit acht Jahren hat sie sich auf Inklusionskurse für Förderschulen spezialisiert und verbindet dort ihre Leidenschaft für die Kunst mit ihrem Berufswunsch zur Förderung von Kindern. Diese Berufung war der sozial engagierten Künstlerin Motivation, der Kulturstiftung zwei Motive für die neuen Kulturaktien zu schenken. Triers Bürgerstiftung finanziert etliche Projekte der kulturellen Bildung für Kinder in sozialen Brennpunkten der Stadt. „Wenn hier mit Kunst und Musik Schlüsselkompetenzen ausgebildet werden können, dann investieren wir damit in die Zukunft unserer Kinder,“ so Vorstandsvorsitzender Andreas Ammer.

Dr. Andreas Ammer, Lydia Oermann und Dr. Bärbel Schulte präsentieren die Kulturaktien 2017



13. Dezember 2016

Unternehmen und Bürger engagieren sich für Kunst und Kultur in Trier

Harry Thiele (li) zeichnet die Kulturstifter 2016 aus: Christoph Schnorpfeil, Eric Naunheim, Dr. Stefan Ahrling, Evelin Maus

Kulturstiftung Trier dankt für 20.000 Euro Unterstützung

Harry Thiele (li) zeichnet die Kulturstifter 2016 aus: Christoph Schnorpfeil, Eric Naunheim, Dr. Stefan Ahrling, Evelin Maus

Als Dank für ihr Engagement überreichte Harry Thiele, Vorstandsvorsitzender der Kulturstiftung Trier, sechs Stifterplatten der aktuellen Edition 2016 an Bauunternehmer Christoph Schnopfeil, Gastronom Eric Naunheim, gbt-Vorstand Dr. Stefan Ahrling und an Evelin Maus, die als Verlagsleiterin des Trierer Wochenspiegels Gastgeberin der Feierstunde war. Ein weiteres Trierer Unternehmen und ein Trierer Ehepaar möchten ungenannt bleiben.

TRIER. Gemeinsam bringen sie Zustiftungen, Spenden und Sachleistungen im Wert von 20.000 Euro in Triers Bürgerstiftung ein. Sachspenden und finanzielle Zuwendungen werden direkt in den geförderten Projekten eingesetzt. Dass Trier eine Kulturstadt ist und von seiner Kultur lebt, darüber waren sich Kulturstifter und Stiftungsvorstand Harry Thiele einig. Die Kultur beeinflusse positiv die Wertigkeit des gesellschaftlichen Lebens in Trier und damit auch die Qualität des Wirtschaftsstandortes. „Mit ihrer Unterstützung tragen die Kulturstifter nachhaltig zum Erhalt des kulturellen Erbes und zur Förderung von Kunst und Kultur in Trier bei.“ Besonders erfreulich war, dass alle Kulturstifter für das nächste Jahr erneut ihre Unterstützung zugesagt haben.

Evelin Maus, Verlagsleiterin der TW Wochenspiegel GmbH & Co. KG, war diesmal zugleich auch Gastgeberin des Kulturgesprächs. „Die Vermittlung und die Förderung von Kultur sind überzeugende Aufgaben der Stiftung. Der Wochenspiegel fördert Kunst und Kultur schon seit vielen Jahren und sieht dies als eine seiner wichtigsten Aufgaben an. Wir unterstützen beispielsweise den Nachwuchswettbewerb von „Literatur on Tour“. Lesen und Schreiben fördert die Kinder nicht nur, sondern stärkt auch die Fähigkeit Erlebtes zu bewältigen.“

Eric Naunheim, Geschäftsführer der DoMi Event GmbH, steht mit dem Bürgersaal im Kasino am Kornmarkt als einer der Partner der Kulturstiftung ganzjährig zur Seite, um hier gemeinsam der regionalen Kleinkunstszene Raum zu geben. Mit seiner Spende konnte im Oktober der 11. Stiftertag mit über 150 Gästen ausgerichtet werden. Sein Credo: „Ich möchte etwas davon zurückgeben, was mir Gutes widerfahren ist. Es bedeutet mir viel, jungen Talenten ihre ersten Schritte zu ermöglichen und ihnen neue Türen zu öffnen, gerade dann, wenn es ihre Eltern nicht können. Kulturelle Erlebnisse sollten für alle möglich sein.“

Christoph Schnorpfeil, Geschäftsführer der Bauunternehmung Christoph Schnorpfeil GmbH & Co.KG, ist überzeugt von der Vielfalt der Bürgerstiftung, insbesondere auch im Bereich der kulturellen Bildung für junge Menschen. Sein Anliegen ist, die lebendige Kulturszene in Trier zu erhalten und die Förderung benachteiligter Kinder zu unterstützen. „Meine zwei Mädchen spielen auch Klavier, anderen Kindern sollte dieses Erlebnis ebenfalls ermöglicht werden können. Ich weiß, dass meine Spende von der Kulturstiftung gut verwendet wird und wir auf diese Weise gemeinsam eine große Wirkung erzielen können.“

Dr. Stefan Ahrling, Vorstand der gbt Wohnungsbau und Treuhand AG, ist bereits zum zehnten Mal als Kulturstifter aktiv. Ihm liegt die Lebensqualität in Trier ebenso am Herzen. „Für uns als Wohnungsbau- und Treuhand AG hat die Förderung der Trierer Kultur und vor allem die Unterstützung von Menschen die nicht privilegiert sind, einen sehr hohen Stellenwert. Wir haben täglich den Zugang zu diesen Familien, daher ist uns bewusst wie wichtig es ist, vor allem den Kindern neue Perspektiven zu ermöglichen.“ Deshalb sei es für die gbt selbstverständlich, sich für die Kultur in Trier und damit für seine Bürger zu engagieren.“

Die aktuelle Edition der von Künstler Christoph Anders gestalteten Stifterplatte zeigt die St. Matthias Basilika und setzt damit die künstlerische Interpretation der Welterbestätten in Trier fort. Alle Jahresmotive zeigen Trierer Denkmäler und sind ein sichtbares Zeichen des bürgerschaftlichen Engagements der Kulturstifter. Die Reliefplatten können dank großzügiger Unterstützung der Kunstgießerei Plein bereits im zehnten Jahr produziert werden. Sie werden jenen Kulturförderern überreicht, die die Bürgerstiftung mit einer Zustiftung oder Spende ab 2.500 Euro unterstützen. Der Kulturstiftung Trier gelingt es zunehmend, Bürger und Unternehmen für die Stiftungsarbeit und das Engagement für die Kulturlandschaft der Moselmetropole zu begeistern. Durch ihren persönlichen Einsatz und ihre finanzielle Unterstützung tragen diese Partner aktiv zur Förderung von Kunst, Kultur und somit zur Sicherung der Lebensqualität und des hohen Freizeitwertes in Deutschlands ältester Stadt bei. Informationen über die Kulturstiftung Trier sowie die Möglichkeiten von Unternehmen und Privatpersonen, selbst Kulturstifter zu werden, stehen im Internet unter www.kulturstiftung-trier.de.



7. Oktober 2016

Stiftertag 2016 – Bürgerstiftung zieht erfolgreiche Jahresbilanz

11. Stiftertag der Trierer Kulturstiftung wurde zur Leistungsschau des Bürgerengagements

Bläserklasse der Grundschule Pfalzel

Im Kasino am Kornmarkt trafen sich über 120 engagierte Bürger, Kulturstifter und Kulturinteressierte zum gemeinsamen Rückblick auf das vergangene Jahr Stiftungsarbeit. Über 50 kulturelle Projekte wurden finanziell und ideell unterstützt. Der Stiftertag machte als lebhafte Leistungsbilanz deutlich, dass Kultur und kulturelle Bildung längst etabliert sind als wirkungsvolle soziale und wirtschaftliche Faktoren der Lebensqualität in Trier.

Die Bürgerstiftung steht seit zwölf Jahren für den Erhalt der kulturellen Vielfalt in Trier. Kulturschaffende können finanzielle Hilfe beantragen oder mit der Unterstützung der KulturEngel ein Coaching bekommen, das sie bedarfsgenau und nachhaltig in der Projektarbeit schult. Genreübergreifend wurden im letzten Jahr mehr als 50 Kunst-, Kultur-, Theater-, Tanz-, Musik- und Literaturprojekte in Trier ermöglicht.

Ein Schwerpunkt der Stiftungsarbeit ist die Förderinitiative KinderKulturFonds, die Kinder aus benachteiligtem Umfeld mit Musik- und Kunstangeboten sowie mit Stipendien unterstützt. Mit bisher mehr als einer Million Euro Zustiftungen, Erträgen, finanziellen Zuwendungen und Sachspenden, mit rund 9.000 Stunden ehrenamtlichem Einsatz konnten insgesamt über 400 Kulturprojekte beratend und finanziell gefördert werden, mehr als 700 Kindern wurde eine kulturelle Teilhabe gesichert.

Diese Leistung beeindruckte die Gäste des Stiftertages ebenso wie die Vielfältigkeit der Förderprojekte und ihre abwechslungsreiche Darbietung am Abend. Zu Gast war unter anderem eine geförderte Bläserklasse der Grundschule Trier-Pfalzel. Die acht jungen Schülerinnen und Schüler spielten sich mit ihren Klarinetten und Trompeten sofort in die Herzen der Zuschauer. Für doppelte Überraschung sorgte Schmuckdesignerin Elena Villa, die das Spendenergebnis im ersten Verkaufsjahr ihres Trier-Rings bekannt gab: 2000 Euro und damit fünf Stipendien für musikalische Bildung von Kindern. Ihr Dank an alle Trier-Ring-Träger, die dieses Ergebnis ermöglicht haben, war ein unerwartetes, sehr bewegendes Opernduett mit Singersongwriter Daniel Bukowski. Umso verständlicher wurde den Zuschauern ihr Anliegen als Kulturstifterin, junge Menschen mit Musik zu fördern.

Überraschung des Abends: Daniel Bukowski und Elena Villa im Opernduett

Tief berührt waren die Gäste ebenfalls vom Engagement des Musikers Steff Becker. Er hatte im September spontan Musikerkollegen zusammengebracht zu einem Benefizkonzert für die Erdbebenopfer in der italienischen Provinz Ascoli Piceno als Zeichen der Freundschaft und Solidarität an Triers Partnerstadt. Die Kulturstiftung hatte ihn nicht nur bei diesem Event unterstützt, sondern fördert seine Arbeit in der Familien- und Jugendhilfeeinrichtung Palais e.V. Dort werden Jugendliche der Region und junge Flüchtlinge über Musikprojekte integriert und in die Gesellschaft eingebunden.

Der Vorstandsvorsitzende Harry Thiele betonte das generationsübergreifende Anliegen der Bürgerstiftung, neben der Förderung für Kinder auch immer auf Projekte für Senioren zu achten. Mit seiner Comedy Serie für Senioren gehört daher auch der Kulturraum e.V. zum wiederholten Male zu den unterstützten Trierer Kulturinitiativen.

Ausstellung aller 22 Trierer Kulturaktien im Oktober in der Trier Galerie (Kunstraum im Basement)

Viel Beifall fanden auch die neuen Kulturaktien mit zwei Motiven des Trierer Künstlers Clas Steinmann. Mit dem Erwerb dieser handsignierten Siebdrucke werden die Käufer zu Teilhabern, zu Ermöglichern der Kulturlandschaft in Trier und sichern zu einem erheblichen Anteil die Handlungsfähigkeit der Bürgerstiftung. Ein großes Dankeschön gab es an Benno Skubsch, Leiter der Trier Galerie. Er stellt der Kulturstiftung einen Monat lang den neu geschaffenen Kulturraum im Basement zur Verfügung. So ist die Ausstellung aller 22 bisher erschienenen Motive den ganzen Oktober möglich.

Stiftungsvorstand Bärbel Schulte und Künstler Clas Steinmann stellen die Kulturaktien 2016 vor

Der Künstler Christoph Anders beschrieb in anschaulicher Weise seine neu gestaltete bronzene Stifterplatte. Das Jahresmotiv 2016 zeigt die Matthiasbasilika, wie immer mit einem augenzwinkernd eingebundenen Detail. Die Stifterplatten sind Kunstwerk und Dankeschön zugleich für alle Kulturstifter, die mit einer Zustiftung oder Spende von 2.500 Euro die Kulturarbeit unterstützen. Ein solcher Dank ging am Abend an die beiden Gastgeber Eric Naunheim und Harald Lichter, die als Kasino-Betreiber den Abend für die Kulturstiftung ermöglicht hatten.

„Der Umfang des Engagements von Bürgern für Bürger wächst von Jahr zu Jahr; zunehmend mehr Menschen beteiligen sich als Spender, Stifter, KulturEngel oder Unterstützer der Kulturstiftung“, so Thieles erfreuliches Fazit im 12. Stifterjahr. Wer mehr über die Arbeit der Kulturstiftung erfahren möchte, findet weitere Informationen und Fotos zum Abend auf den Webseiten www.kulturstiftung-trier.de

Fotos Julia Schulz




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