Archiv für Kategorie „Aktuelles“



9. Juli 2019

Kulturstiftung Trier auf dem Handwerkermarkt

In diesem Jahr präsentierte sich die Kulturstiftung Trier auf dem traditionellen Handwerkermarkt am 6. und 7. Juli rund um die Porta Nigra. Vorstandsmitglieder, Kultur Engel und Geschäftsstellenmitarbeiterinnen informierten über die Arbeit der Stiftung und die verschiedenen Fördermöglichkeiten. Unter anderem wurde die aktuelle Edition der Kulturaktien ausgestellt.

Im Bild: Kultur Engel Jutta Limburg am Info-Stand unter der Porta Nigra.



21. Juni 2019

Kulturstifter geehrt

Stifter Mai19

 

Für die Unterstützung der Kulturstiftung Trier konnte der Vorsitzende des Stiftungsvorstands Dr. Andreas Ammer wieder drei Stifterplatten überreichen.

Frau Silvia Menzel nahm die Stifterplatte für die Sparkasse Trier in Empfang und Herr Alfons Jochem bekam die Stifterplatte als Vorstandsmitglied der Volksbank Trier überreicht. Gabriele Meter-Lehnen unterstützt die Kulturstiftung Trier nicht nur finanziell sondern auch durch ihr Engagement als Kultur Engel.

 

 

 



29. November 2018

Kulturstifter ermöglichen Kulturförderung im Wert von über 10.000 Euro

Passek, Ammer, Ahrling

Sie waren alle bereits mehrfach aktiv als Ermöglicher von Kultur und Bildung in Trier: Sparkassenvorstand Günther Passek, gbt-Vorstand Dr. Stefan Ahrling, Bauunternehmer Christoph Schnorpfeil und Siegfried Pudritz. Mit Kunst wird bei Triers Bürgerstiftung auch Danke gesagt. Sie alle erhielten die Stifterplatten 2018.

Trier – Dr. Andreas Ammer, Vorstandsvorsitzender der Trierer Kulturstiftung, war die Verleihung der bronzenen Stiftertafeln eine sichtbare Freude. Sie werden Kulturförderern als Dank überreicht, die die Arbeit der Bürgerstiftung in einem Wert von mindestens 2.500 Euro unterstützen. Die vier Kulturstifter brachten bereits im vergangenen Jahr gemeinsam Zustiftungen und Spenden im Wert von über 10.000 Euro in Triers Bürgerstiftung ein. Zustiftungen kommen als Stiftungskapital der Kulturförderung in Trier langfristig zugute. Sachspenden und finanzielle Zuwendungen werden direkt in den geförderten Projekten eingesetzt. Dass Trier eine Kulturstadt ist und von ihrer Kultur lebt, darüber waren sich Kulturstifter und Stiftungsvorstand einig. Die Kultur sichere Arbeitsplätze und beeinflusse positiv die Wertigkeit des gesellschaftlichen Lebens in Trier. Ammer: „Mit ihrer Unterstützung tragen die Kulturstifter nachhaltig zur Förderung von Kultur und kultureller Bildung in Trier bei.“

Die Stifterplatten zeigen seit 2009 jährlich wechselnd Welterbestätten und historische Trierer Gebäude. Passend zum Jubiläum hat Künstler Christoph Anders das Geburtshaus von Karl Marx als Motiv für die Edition 2018 gewählt.

Die Sparkasse Trier, bei dieser Ehrung zugleich auch Gastgeber, engagiert sich seit den Anfängen in der Trierer Bürgerstiftung und hat den größten Anteil des Stiftungskapitals zur Verfügung gestellt, das auf rund eine Million Euro angewachsen ist. Sieben Jahre lang unterstützte die Sparkasse auch mit Manpower, stellte mit Stefan Schmitt den Geschäftsstellenleiter der Kulturstiftung. Vertriebsleiterin Silvia Menzel arbeitet seit zwei Jahren im Stiftungsvorstand mit. Die Beweggründe der Sparkasse Trier, die Stiftung als größter Kulturstifter zu unterstützen und erneut weitere 2.500 Euro zu spenden, fasste Vorstandsvorsitzender Günther Passek zusammen: „In einer Kulturstadt wie Trier ist es wichtig, dass es Bürgerinitiativen wie die Kulturstiftung Trier gibt, die neben den etablierten auch junge Künstler und Kunstformen fördert.“ Passek liegt besonders viel an den Aktivitäten im KinderKulturFonds der Stiftung. Mit dieser Förderinitiative werden Aktionen der Jugendkunstschule, Schreibwerkstätten, Chor- und Musikschulprojekte finanziert, werden Kinder und Jugendliche mit Stipendien musikalisch gefördert.

Hier werde den jungen Menschen Selbstbewusstsein vermittelt, so Passek, hier würden sie beispielsweise im gemeinsamen Musizieren stark und selbstbewusst fürs ganze Leben gemacht. Diese Arbeit zu unterstützen, gehöre für die Sparkasse Trier zu ihren gesellschaftlichen Aufgaben.

gbt Vorstandssprecher Dr. Stefan Ahrling ist bereits zum elften Mal als Kulturstifter aktiv. Für ihn seien ebenfalls die Projekte der kulturellen Bildung besonders wichtig, von denen Kinder partizipierten. Er steige mit der gbt gerne in den Mikrokosmos der Stadt ein, fördere z.B. auch kleinere Fußballvereine, deren Arbeit sich direkt im sozialen Umfeld auswirke. Kinder, die in diesem Umfeld ihre Schlüsselkompetenzen gestärkt hätten, seien Multiplikatoren im eigenen Umfeld. Positive Erfahrungen habe er auch in einer sehr guten Kooperation mit der Lebenshilfe und stieß an, hier nach gemeinsamen integrativen Projekten zu schauen. „Für uns als Wohnungsbau- und Treuhand AG hat die Förderung der Trierer Kultur in unserer lebenswerten Stadt deshalb einen hohen Stellenwert. Trier ist eine Stadt zum Wohlfühlen. Damit das so bleibt, bleiben wir auch gerne als Kulturstifter mit dabei.“

Christoph Schnorpfeil ist überzeugt von der Vielfalt der Bürgerstiftung, von den vielen Einsatzfeldern der Förderarbeit. Er sichert bereits seit vier Jahren mit seiner Zuwendung Stipendien zur Musikförderung und viele Projekte für kulturelle Bildung. Eine lebendige kulturelle Arbeit wirke sich positiv auf die Lebensqualität, auf das Image einer lebens- und liebenswerten Stadt aus und entwickele sich immer mehr auch zu einem positiven Standortfaktor.

Siegfried Pudritz war nicht nur zum wiederholten Male als Zustifter aktiv, sondern auch 10 Jahre lang als sogenannter KulturEngel im Team der Kultur Coaches aktiv. Diese begleiten Kulturschaffende ehrenamtlich bei der Umsetzung ihres Projektes mit ihrem Fachwissen. Als solcher entwickelte und koordinierte Pudritz maßgeblich die Herstellung der Stifterplatten.

In der Kulturstiftung machen sich Bürger für Bürger stark, das zählt oft noch mehr als reine finanzielle Unterstützung. Kulturelle Bildung bekommt eine immer stärkere Bedeutung, wenn es darum geht, Räume für Begegnung zu schaffen, Brücken zu bauen zwischen unterschiedlichen Kulturen und Generationen miteinander zu verbinden. Der Kulturstiftung Trier gelingt es zunehmend, Bürger und Unternehmen für die Stiftungsarbeit und das Engagement für die Kulturlandschaft zu begeistern. Durch ihren persönlichen Einsatz und ihre finanzielle Unterstützung tragen diese Partner aktiv zur Förderung von Kultur und Bildung und somit zur Sicherung der Lebensqualität und des hohen Freizeitwertes in Trier bei. Informationen über die Kulturstiftung Trier sowie die Möglichkeiten von Unternehmen und Privatpersonen, selbst Kulturstifter zu werden, stehen im Internet unter www.kulturstiftung-trier.de.

HINTERGRUND INFORMATION

Stifterplatte mit kulturhistorischem Motiv

Die aktuelle Edition der von Künstler Christoph Anders gestalteten Stiftertafel zeigt das Karl Marx Haus und setzt damit die künstlerische Interpretation der Welterbestätten und historisch bedeutsamen Gebäude in Trier fort. Alle Jahresmotive sind ein sichtbares Zeichen des bürgerschaftlichen Engagements der Kulturstifter. Die bronzenen Reliefplatten können dank großzügiger Unterstützung der Kunstgießerei Plein bereits im vierzehnten Jahr produziert werden. Sie werden jenen Kulturförderern überreicht, die die Bürgerstiftung mit einer Zustiftung oder Spende ab 2.500 Euro unterstützen.

Kulturstiftung Trier

Die Kulturstiftung Trier fördert seit 2005 mit vielseitigen Projekten aktiv die Kultur in Trier und bündelt hierfür ehrenamtliches Engagement, Spenden und Zustiftungen. Die Förderungen durch die Stiftung sind so vielfältig wie das zu erhaltende Kulturangebot der Stadt. Es werden Künstler und Kulturschaffende in der Planung und Umsetzung ihrer Projekte zum Teil finanziell, als auch beratend durch das professionelle Knowhow der sogenannten KulturEngel unterstützt. Darüber hinaus ist die Kulturstiftung Trier auch Initiator eigener Kulturprojekte, wie z.B. der Kulturaktie Trier, die in Jahreseditionen mit ausgezeichneten Trierer Künstlern realisiert wird, und der Förderinitiative KinderKulturFonds, die die Unterstützung insbesondere von Kindern und Jugendlichen in verschiedenen kulturellen Bereichen zum Ziel hat.



29. Oktober 2018

Stiftertag 2018 – Eine gelungene Präsentation der Stiftungsarbeit

Bericht des Trier-Reporters vom Stiftertag der Kulturstiftung (Text und Fotos: Rolf Lorig) 

TRIER. Es war ein Treffen von Gleichgesinnten: Bereits zum vierten Mal kamen im Kasino am Kornmarkt Bürger, Kulturstifter und Kulturinteressierte zum Trierer Stiftertag zusammen. Die Kulturstiftung Trier hatte eingeladen, das Treffen möglich gemacht der Trierer Gastronom Eric Naunheim, der neben der Bereitstellung der Räumlichkeiten auch die Bewirtung der Gäste übernommen hatte.

Eigentlich wirkt die Kulturstiftung Trier mehr im Verborgenen. Doch von Zeit zu Zeit braucht sie das Licht der Öffentlichkeit, um Mitstreiter für das gemeinsame Ansinnen – der Pflege einer lebendigen Kultur in der Stadt –  zu gewinnen. “Viele Bürgerinnen und Bürger sind bereit, hierfür selbst Verantwortung zu übernehmen. Mit unserer Arbeit wollen wir diese Menschen zusammenführen: Menschen mit Ideen, Menschen mit Engagement für ihre Stadt, Menschen mit den finanziellen Möglichkeiten, um aus einer guten Idee auch ein erfolgreiches Projekt zu machen”, umriss Andreas Ammer, Vorsitzender des Stiftungsvorstands, die Ziele der Stiftung, die seit 14 Jahren Kultur und kulturelle Bildung in Trier fördert. Wie wichtig Kultur für die Gesellschaft ist, verdeutlichte Ammer mit einem Zitat von Tobias Scharfenberger, dem Intendanten des Mosel Musikfestivals: “Kultur ist ein verbindendes Argument in Zeiten der gesellschaftlichen Spaltung”

In 14 Jahren mehr als eine Million Euro Zustiftungen erhalten

Um die Arbeit der Stiftung etwas transparenter machen zu können, hatte Ammer einige Zahlen mitgebracht. Danach erhielt die Kulturstiftung in dieser Zeit mehr als eine Million Euro Zustiftungen in Form von Erträgen, finanziellen Zuwendungen und Sachspenden. Investiert wurden bislang über 9.200 Stunden an ehrenamtlichem Einsatz für die Förderung von über 500 Kulturprojekten und die kulturelle Teilhabe von mehr als 1.000 Kindern.

Das Wesen einer Bürgerstiftung sind laut Ammer immer die Menschen, die sich einsetzen. Wie wichtig die Rolle dieser Mitstreiter ist, unterstrich der Vorsitzende in seinen weiteren Ausführungen. Mit Blick auf die Finanzen betonte der Vorsitzende, dass es in Zeiten von niedrigen Zinserträgen wenig finanzielle Spielräume für eine Stiftung gebe. Deshalb sei man dringend auf Zustiftungen angewiesen, um handeln zu können.

Nachhaltiger als finanzielle Förderung sei aber oftmals der Wissenstransfer: “Wenn Kultur-schaffende Hilfe brauchen bei der Organisation, Finanzierung, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit oder der Planung ihrer Existenzgründung, werden Experten ehrenamtlich aktiv als beratende KulturEngel.”

Viele unterschiedliche Initiativen helfen

Einige dieser Helfer stellten Andreas Ammer und Hiltrud Zock, die sich die Moderation des Abends teilten, in der Folge vor. Stellvertretend für mehrere Vereine wurde Hanspitt Weiler, der Vorsitzende der Trierer Viezbrüder, auf die Bühne gerufen. Dieser Verein stellte der Kulturstiftung bereits mehr als 2500 Euro zur Verfügung.

Ein besonderer Dank galt Siegried Pudritz, der ebenfalls über 2500 Euro als Zustiftung zur Verfügung stellte und zudem lange Jahre als KulturEngel unterwegs war. Weil er sich nun auch privat seinen Ruhestand gönnt, erhielt Pudritz wie zuvor auch schon Weiler und Naunheim die aktuelle Stifterplatte als Dank für das geleistete Engagement.

Ein Beispiel für sympathisches Bürgerengagement ist für Hiltrud Zock die in der Nagelstraße ansässige Designerin Elena Villa. Vor vier Jahren entwarf sie den Trier Ring, vor drei Jahren den Trier Anhänger, vor zwei Jahren die Trier Ohrringe und vor einem Jahr den Karl Marx-Ring. Das aktuelle Schmuckstück ist das Trier Armband. “Von jedem verkauften Schmuckstück spendet sie der Kulturstiftung fünf Euro, die für die musikalische Bildung junger Menschen eingesetzt werden”, so Zock. Über 3000 Euro seien so schon zur Kulturstiftung geflossen, die davon acht Stipendien finanzierte.

Seit 2006 bringt die Stiftung jährlich zwei verschiedene Kulturaktien heraus, die von Trierer Künstlern gestaltet werden. In diesem Jahr war es Anja Streese, die für die 50 Euro und 100 Euro-Aktie verantwortlich zeichnet. “Jeder Käufer erwirbt ein wertvolles, limitiertes und handsigniertes Kunstwerk. Der Erlös fließt direkt in die Trierer Kunst- und Kulturförderung”, so Zock.

Ein Musikinstrument für über 200 Kinder aus sozial schwächerem Umfeld

Ebenso beliebt ist der Kulturwein, der bei den Bischöflichen Weingütern entsteht. Von jeder verkauften Flasche geht ein Euro an die Stiftungskasse. Diese Kooperation bescherte der Kulturstiftung bislang 3900 Euro.

Und so ging es immer weiter. Alle Helfer hier aufzuführen, würde den Rahmen sprengen. Dass die Hilfe der Stiftung bei den Menschen gut ankommt, verdeutlichten zwei Beispiele. Von der Musikschule der Stadt Trier war deren Leiterin Pia Langer gekommen, um sich persönlich für die erhaltene Unterstützung im Namen der Stipendiaten zu bedanken. Begleitet wurde sie von der jungen Masti Shaswar, die eine musikalische Kostprobe (am Klavier Joachim Mayer-Ullmann) ihres Gesangsunterrichts gab und vom Publikum für ihre Musical-Darbietung förmlich bejubelt wurde.

Ammer und Zock zeigten stolz auf die Förderinitiative “KinderKulturFonds“. Diese unterstützt Kulturangebote für Kinder und Jugendliche in den Bereichen Musik, Literatur, Theater, Tanz und künstlerisches Gestalten. In Kooperation mit regionalen Musikschulen und Trägervereinen konnten laut Andreas Ammer bereits über 200 Kinder aus sozial schwächerem Umfeld ein Musikinstrument erlernen und über 1.000 Kinder so an kulturellen Angeboten teilnehmen.

Und zum Schluss gab es einen weiteren musikalischen Auftritt, als Martin Folz mit den Kindern- und Jugendchören am Theater Trier mit einer beeindruckenden Kostprobe aus dem aktuellen Konzert “Mensch!?” ebenfalls Dankeschön sagte. Die Chorgemeinschaft hatte von der Kulturstiftung Trier ein Klavier für ihren Probenraum erhalten.  (-flo-)



20. August 2018

500 mal Glück

Dr. Andreas Ammer, Vorsitzender des Stiftungsvorstands, Künstlerin Anja Streese, Vorstand Dr. Bärbel Schulte

Kulturstiftung stellt Trierer Kulturaktien 2018 vor

Handsignierte Kunstwerke von Anja Streese erweitern die begehrte Sammlung der Trierer Wertpapiere

Trier. Sie freut sich auf „500 mal Glück”, sagt die Trierer Künstlerin Anja Streese bei der Vorstellung der neuen Kulturaktien und freut sich an dem Gedanken, mit den handsignierten Kunstwerken gleich 500 mal ein Stück Lebensfreude zu den Menschen zu bringen, die diese Wertpapiere der besonderen Art erwerben und damit die Kultur ihrer Stadt fördern.

Streese hat ihre Heimatstadt in der ihr typischen Gestaltungsweise im Siebdruckverfahren collagenhaft ins Bild gesetzt. Für die beiden Motive der Edition 2018 hat sie sich markante antike Bauwerke ausgesucht, diese fotografiert, die Fotos abstrahiert und die einzelnen Elemente dann zu einer neuen Einheit komponiert. Auf dem 100 Euro Wertpapier strahlen die Kaiserthermen in leuchtend majestätischen Farben. Das Motiv der 50 Euro Aktie hält die Künstlerin in dezenten Grau-/Schwarztönen, ergänzt ihre Welterbe-Komposition mit vereinzelten historischen Grundrissen in Blau und fügt vergnügliche Textpassagen aus dem Duden ein, die Glück erklären.

Die Art, Glück künstlerisch zu interpretieren und in unterschiedliche Formate zu bringen, passt bestens zum Verständnis der Trierer Bürgerstiftung mit ihrem Einsatz für Kultur und kulturelle Bildung. Die UNO begeht seit 2013 am 20. März den Welttag des Glücks mit dem Appell, Wohlstand nicht nur materiell, sondern auch ideell werten. Der Gedenktag soll weltweit für das Verständnis sensibilisieren, dass Verbundenheit, Kultur und Bildung wesentliche Bestandteile des individuellen und gemeinschaftlichen Glücks sind.

„Kunst ist Energie”, sagt die neue Botschafterin der Kultur in Trier. „Es ist einfach ein Glück in Trier zu leben.”

Vorstandsmitglied Dr. Bärbel Schulte, als stellvertretende Museumsdirektorin auch Gastgeberin des Pressegesprächs, hat Streeses Schaffen im Flyer der Kulturstiftung zusammengefasst. „Anja Streese arbeitet seit 2002 mit dem Medium des Siebdrucks und betreibt seit 2007 ein eigenes Atelier im Kunsthaus „Alte Druckerei” in Trier. Das überaus breite Spektrum an unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten kommt ihrer künstlerischen Herangehensweise, die gleichermaßen aus Plan wie aus Zufall besteht, sehr entgegen. Als Künstlerin befindet sie sich in ständigem Dialog mit ihrer Umwelt, erspürt die Besonderheiten und Botschaften sowohl von Menschen als auch von Orten und setzt diese in ihre ganz eigene Bildsprache um. Ihr persönliches Erleben und ihre Erkenntnisse während ihrer intensiven Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Motiv komponiert sie in ihrem Atelier zu einem individuellen Gesamtgefüge, das aus Elementen und Versatzstücken von Schrift, Fotografie, Malerei und Zeichnung besteht.”

Die beiden Originalentwürfe hat Anja Streese im aufwendigen Siebdruckverfahren gefertigt. In dieser Produktionstechnik teilt sie ihr Motiv in einzelne Farbbilder auf. Für jede Farbe wird fotomechanisch eine eigene Schablone als Sieb erstellt. Durch diese Siebe werden die einzelnen Druckfarben nacheinander aufgetragen.

Für den qualitativ hochwertigen Druck der insgesamt 500 Kultur-Wertpapiere in Handarbeit steht die Firma Repro-Team Trier. Geschäftsführer Engelbert Marx unterstützt die Bürgerstiftung seit vielen Jahren und spendet einen Großteil der Druckarbeiten.

Kunst sammeln und Kultur in Trier fördern

Inzwischen sind die Kulturaktien zu begehrten Sammelobjekten geworden und weit über die Stadt hinaus bekannt. Die zwei neuen Werke der 13. Edition erweitern die einzigartige Sammlung zeitgenössischer Kunst Trierer Künstler auf nun 26 Motive. Mit dem Erlös der auf jeweils 250 limitierten, handsignierten Exemplare fördert die Bürgerstiftung generationsübergreifend Kultur und kulturelle Bildung in Trier. „Wir sind Werner Persy, Manfred Freitag, Bodo Korsig, Dieter Sommer, Waltraud Jammers, Rüdiger Kündgen, Guido Bidinger, Mario Diaz Suarez, Irmgard Weber, Martina Diederich, Clas Steinmann, Lydia Oermann und Anja Streese zu großem Dank verpflichtet,” so Vorstandsvorsitzender Andreas Ammer. Alle Künstler ermöglichten mit ihren Werken eine ganz persönliche Sicht auf die älteste Stadt Deutschlands und dies stets mit eindrucksvollen, hochwertigen Motiven. Die Trierer Kulturaktie entwickelte sich von Jahr zu Jahr immer mehr zu einem beeindruckenden Fenster der Bildenden Kunst in Trier.

Kulturaktie Trier – das besondere „Wertpapier” für die Kultur in Trier

Renommierte und vielfach ausgezeichnete Künstler gestalten seit 2006 die Jahreseditionen der Kulturaktie. Jedes Jahr erscheinen zwei neue Motive auf hochwertigem Büttenpapier, handsigniert und limitiert in einer Auflage von je 250 Exemplaren. Sie sind zu 50 bzw. 100 Euro an vielen Verkaufsstellen erhältlich, unter anderen in Geschäftsstellen der Volksbank und Sparkasse, in der Galerie G.B. Kunst, der Vinothek der Bischöflichen Weingüter, in den Buchhandlungen Stephanus und Mayersche Interbook, in der Galerie kunstundgegenstand Grewenig-Sauerborn, im Mondo del Caffé, ebenso im Kulturbüro der Stadt Trier und im Bürgerbüro im Rathaus. Die bastelstube Leyendecker, das Atelier boesner und die Galerie Kaschenbach bieten zusätzlich die passende Rahmung an, von der sie jeweils eine Spende an die Bürgerstiftung leisten.

 

Ein Interview von City Radio 88,4 mit Anja Streese finden Sie hier:CityRadio Kulturaktie 2018



11. Juni 2018

Übergabe der Stifterplatten an Kulturstifter 2017

                                                           Quelle: Trierer Wochenspiegel (19.01.2018)



8. Februar 2018

Trierer Küchenparty – Geniessen und Fördern

Trierer Küchenparty 2018

Kulinarisches Benefiz-Event zur Förderung Trierer Kinder

Termin: Montag, 5. März 2018 um 19 Uhr

im Mercure Hotel Porta Nigra

 Porta-Nigra-Platz 1, 54292 Trier



8. Dezember 2017

Sonderausstellung im Kunstraum „Eigenart“ in der Trier Galerie

Kulturwein 2017

Karl Marx, Kunst und kulturelle Bildung  

Bis Ende Dezember stellt die Kulturstiftung eine einzigartige Sammlung zeitgenössischer Kunst Trierer Künstler im Basement der Trier Galerie im Kunstraum „EigenART“ aus.

Kulturaktie Trier – das besondere „Wertpapier“ für die Kultur in Trier

Renommierte und vielfach ausgezeichnete Künstler gestalten seit 2006 die Jahreseditionen der Kulturaktie. Jedes Jahr erscheinen zwei neue Motive auf hochwertigem Büttenpapier, handsigniert und limitiert in einer Auflage von je 250 Exemplaren. Das Ergebnis ist beeindruckend: 12 Künstler mit 24 Motiven. Die Ausstellung aller Bilder ist für die Besucher der Trier Galerie frei zugänglich.

Die Trierer Künstlerin Lydia Oermann hat für 2017 eigens zwei Kunstwerke mit Trierer Motiven gestaltet. Die 50 Euro Aktie zeigt ein abstrahiertes Portrait von Karl Marx. Die 100 Euro Aktie zeigt eine skizzenhaft angelegte Ansicht der Benediktinerabtei St. Matthias. Die farbprächtigen Bilder hat Oermann im aufwendigen Siebdruckverfahren gefertigt und auch alle Kulturaktien eigenhändig mit vier übereinander gelegten Farbschichten gedruckt.

Geschenke mit Mehrwert

Wer Kulturaktien verschenken möchte, findet die nächstliegenden Verkaufsstellen in den Buchhandlungen Stephanus und Mayersche Interbook. Mit dem Erlös der 12. Jahresausgabe fördert die Bürgerstiftung generationsübergreifend Kultur und kulturelle Bildung in Trier.

Wein genießen und Kultur fördern

Die Bischöflichen Weingüter Trier bringen mit ihrem Kulturriesling die Kulturaktie auf die Flasche. Gemeinsam ausgewählt wurde für das Künstleretikett 2017 das Karl Marx Motiv. Zum Kunst- und Weingenuss kommt noch ein besonderer Mehrwert: Mit jeder Flasche ist ein Euro Spende verbunden für die Förderung von Kultur und kultureller Bildung. Der feinherbe Kulturriesling ist aus Lagen des ehemaligen Stiftungsweinguts des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums kreiert – das Gymnasium, in dem Karl Marx 1835 als 17jähriger sein Abitur gemacht hatte. Der Kulturriesling ist in der BWG-Vinothek und online erhältlich.

Information und Bestellung der Kulturaktien unter www.kulturstiftung-trier.de.



3. November 2017

Der Trier-Ring bekommt Geschwister

Anhänger1

 

Der Trier Ring ist ein Symbol mit dem jeder Trierer seine ganz persönliche Verbindung zu seiner Stadt zeigen kann. Jeder Besitzer dieses Ringes ist ein Botschafter für die Stadt Trier und verbunden mit allen anderen, die diese Stadt so lieben.

Inspiriert durch den Trier Song von Achim Weinzen, hat die Schmuckdesignerin Elena Villa den Trier Ring – das Original entwickelt. Auf Wunsch ist der Ring individualisierbar mit Oxidation, Mattierung und Vergoldung, auf Anfrage und Größenangabe auch in verschiedenen Goldlegierungen erhältlich.

Der Ring ist aus Sterling Silber 925 gefertigt und kostet 69 Euro. Davon gehen 5 Euro als Spende an die Kulturstiftung Trier für den Bereich Musikförderung von Kindern.

Nach dem großen Erfolg des Trier-Rings gibt es jetzt die dazu passenden Ohrringe und Anhänger:

Weitere Informationen und Hintergründe zum Trier-Ring finden Sie hier (Quelle: Egomagazin).

 

Die Schmuckstücke könne Sie erwerben bei:

die villa
Elena Villa
Nagelstrasse 13
54290 Trier
Homepage



17. Oktober 2017

Wein genießen und Kultur fördern

Kulturwein 2017

Kulturstiftung und Bischöfliche Weingüter stellen den neuen Trierer Kulturriesling vor

Andreas Ammer, Lydia Oermann, Alexander Jelen (Foto Agenturhaus)

Für den Trierer Kulturwein wird seit fünf Jahren immer ein besonderes Künstleretikett erstellt mit dem Motiv einer Trierer Kulturaktie. Neuer Partner sind die Bischöflichen Weingüter. Gemeinsam ausgewählt wurde für das Künstleretikett eines der beiden Motive der aktuellen Edition 2017: es zeigt die Siebdruckinterpretation von Karl Marx der Trierer Künstlerin Lydia Oermann. Zum Kunst- und Weingenuss kommt noch ein besonderer Mehrwert: Mit jeder Flasche ist ein Euro Spende verbunden für die Förderung von Kultur und kultureller Bildung durch die Trierer Kulturstiftung (Steckbrief Kulturwein) .

Der neue Kulturriesling wird in Handel und Gastronomie zum Preis von 7,50 Euro erhältlich sein, jetzt bereits in der Vinothek und im Onlineshop der Bischöflichen Weingüter Trier, dort ab 6 Flaschen sogar versandkostenfrei. (Hier können Sie bestellen)

Die Mitwirkenden der Kulturstiftung stellten zusammen mit Alexander Jelen, Marketingleiter der Bischöflichen Weingüter, den neuen Kulturriesling im Kreis interessierter Gäste und Medienvertreter der Öffentlichkeit vor. Das Weinhaus Büsching gegenüber dem Karl Marx Haus in der Brückenstraße war der passende Ort für diese Präsentation. Alexander Jelen war sichtlich zufrieden mit der Auswahl des Stiftungsvorstands, der den Kulturriesling aus fünf Moselweinen ausgewählt hatte. Sein Kellermeister hat den neuen Kulturriesling aus Lagen des ehemaligen Stiftungsweinguts des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums kreiert – das Gymnasium, in dem Karl Marx 1835 als 17jähriger sein Abitur gemacht hatte. „Dieser feinherbe Riesling ist auf Schiefer gewachsen, hat duftige Aromen von reifen Aprikosen und Äpfeln, die mit einer herrlich erfrischenden Mineralität spielen. Mit diesen Geschmackseigenschaften passt er hervorragend zu hellem Fleisch und Fischgerichten, zu Pasta, Salaten und zur asiatischen Küche. Weinliebhaber können den Genuss nun mit dem guten Zweck verbinden. Uns ist es eine Ehre, dass wir Partner dieser engagierten Bürgerstiftung sein dürfen.“

Lydia Oermann, die Künstlerin der diesjährigen Kulturaktien, freut sich über die Umwandlung ihres Kunstwerks zum Künstleretikett. Sie hat in einem aufwendigen Siebdruckverfahren die 250 Kulturaktien selbst von Hand auf hochwertiges Büttenpapier gedruckt und jedes Unikat signiert. Die Hälfte der Kulturaktien war bereits im ersten Monat verkauft.

Vorstandsvorsitzender Dr. Andreas Ammer dankte sowohl der Künstlerin als auch den Bischöflichen Weingütern für ihr Engagement: „Wenn wir mit dem Erlös aus diesem Kulturwein nun noch mehr Kultur in Trier fördern und auch noch mehr Projekte kultureller Bildung für Kinder finanzieren können, dann haben wir alle gemeinsam eine Menge zur Lebensqualität in dieser schönen Stadt beigetragen.“

Kunst sammeln, Wein genießen und Kultur fördern – eine Verbindung die sicher vielen Trierern Freude machen wird.

Harry Thiele, Stefan Schmitt, Andreas Ammer, Bärbel Schulte,

Alexander Jelen, Lydia Oermann, Hiltrud Zock (Foto Rolf Lorig)

Hintergrund:

Die Bischöflichen Weingüter Trier sind aus den drei bedeutenden Weinbergbesitzen des Bischöflichen Konvikts, des Bischöflichen Priesterseminars und der Hohen Domkirche hervorgegangen und bilden heute Triers größtes Weingut mit Weinbergen in absoluten Spitzenlagen. Seit 2004 gehört auch das ehemalige Stiftungsweingut Friedrich-Wilhelm-Gymnasium dazu und wird als Teilbetrieb mit dem ursprünglichen Lagenbesitz geführt. Im Jahr 1561 von Jesuiten gegründet, wurde der Weinbau des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums über Jahrhunderte zur Finanzierung der gleichnamigen Schule mit höchsten Qualitätsansprüchen geführt. Selten sind Kultur, Tradition und Natur so eng verwoben wie in den Steilhängen an Mosel,  Saar und Ruwer. Bis heute pflegen die Bischöflichen Weingüter ihre jahrhundertealte Weinbautradition mit dem Ziel der Kreation unnachahmlicher Rieslingweine mit Finesse, Eleganz und Tiefgründigkeit. So auch den diesjährigen Kulturriesling.




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