Archiv für Kategorie „Aktuelles“



20. August 2018

500 mal Glück

Dr. Andreas Ammer, Vorsitzender des Stiftungsvorstands, Künstlerin Anja Streese, Vorstand Dr. Bärbel Schulte

Kulturstiftung stellt Trierer Kulturaktien 2018 vor

Handsignierte Kunstwerke von Anja Streese erweitern die begehrte Sammlung der Trierer Wertpapiere

Trier. Sie freut sich auf „500 mal Glück”, sagt die Trierer Künstlerin Anja Streese bei der Vorstellung der neuen Kulturaktien und freut sich an dem Gedanken, mit den handsignierten Kunstwerken gleich 500 mal ein Stück Lebensfreude zu den Menschen zu bringen, die diese Wertpapiere der besonderen Art erwerben und damit die Kultur ihrer Stadt fördern.

Streese hat ihre Heimatstadt in der ihr typischen Gestaltungsweise im Siebdruckverfahren collagenhaft ins Bild gesetzt. Für die beiden Motive der Edition 2018 hat sie sich markante antike Bauwerke ausgesucht, diese fotografiert, die Fotos abstrahiert und die einzelnen Elemente dann zu einer neuen Einheit komponiert. Auf dem 100 Euro Wertpapier strahlen die Kaiserthermen in leuchtend majestätischen Farben. Das Motiv der 50 Euro Aktie hält die Künstlerin in dezenten Grau-/Schwarztönen, ergänzt ihre Welterbe-Komposition mit vereinzelten historischen Grundrissen in Blau und fügt vergnügliche Textpassagen aus dem Duden ein, die Glück erklären.

Die Art, Glück künstlerisch zu interpretieren und in unterschiedliche Formate zu bringen, passt bestens zum Verständnis der Trierer Bürgerstiftung mit ihrem Einsatz für Kultur und kulturelle Bildung. Die UNO begeht seit 2013 am 20. März den Welttag des Glücks mit dem Appell, Wohlstand nicht nur materiell, sondern auch ideell werten. Der Gedenktag soll weltweit für das Verständnis sensibilisieren, dass Verbundenheit, Kultur und Bildung wesentliche Bestandteile des individuellen und gemeinschaftlichen Glücks sind.

„Kunst ist Energie”, sagt die neue Botschafterin der Kultur in Trier. „Es ist einfach ein Glück in Trier zu leben.”

Vorstandsmitglied Dr. Bärbel Schulte, als stellvertretende Museumsdirektorin auch Gastgeberin des Pressegesprächs, hat Streeses Schaffen im Flyer der Kulturstiftung zusammengefasst. „Anja Streese arbeitet seit 2002 mit dem Medium des Siebdrucks und betreibt seit 2007 ein eigenes Atelier im Kunsthaus „Alte Druckerei” in Trier. Das überaus breite Spektrum an unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten kommt ihrer künstlerischen Herangehensweise, die gleichermaßen aus Plan wie aus Zufall besteht, sehr entgegen. Als Künstlerin befindet sie sich in ständigem Dialog mit ihrer Umwelt, erspürt die Besonderheiten und Botschaften sowohl von Menschen als auch von Orten und setzt diese in ihre ganz eigene Bildsprache um. Ihr persönliches Erleben und ihre Erkenntnisse während ihrer intensiven Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Motiv komponiert sie in ihrem Atelier zu einem individuellen Gesamtgefüge, das aus Elementen und Versatzstücken von Schrift, Fotografie, Malerei und Zeichnung besteht.”

Die beiden Originalentwürfe hat Anja Streese im aufwendigen Siebdruckverfahren gefertigt. In dieser Produktionstechnik teilt sie ihr Motiv in einzelne Farbbilder auf. Für jede Farbe wird fotomechanisch eine eigene Schablone als Sieb erstellt. Durch diese Siebe werden die einzelnen Druckfarben nacheinander aufgetragen.

Für den qualitativ hochwertigen Druck der insgesamt 500 Kultur-Wertpapiere in Handarbeit steht die Firma Repro-Team Trier. Geschäftsführer Engelbert Marx unterstützt die Bürgerstiftung seit vielen Jahren und spendet einen Großteil der Druckarbeiten.

Kunst sammeln und Kultur in Trier fördern

Inzwischen sind die Kulturaktien zu begehrten Sammelobjekten geworden und weit über die Stadt hinaus bekannt. Die zwei neuen Werke der 13. Edition erweitern die einzigartige Sammlung zeitgenössischer Kunst Trierer Künstler auf nun 26 Motive. Mit dem Erlös der auf jeweils 250 limitierten, handsignierten Exemplare fördert die Bürgerstiftung generationsübergreifend Kultur und kulturelle Bildung in Trier. „Wir sind Werner Persy, Manfred Freitag, Bodo Korsig, Dieter Sommer, Waltraud Jammers, Rüdiger Kündgen, Guido Bidinger, Mario Diaz Suarez, Irmgard Weber, Martina Diederich, Clas Steinmann, Lydia Oermann und Anja Streese zu großem Dank verpflichtet,” so Vorstandsvorsitzender Andreas Ammer. Alle Künstler ermöglichten mit ihren Werken eine ganz persönliche Sicht auf die älteste Stadt Deutschlands und dies stets mit eindrucksvollen, hochwertigen Motiven. Die Trierer Kulturaktie entwickelte sich von Jahr zu Jahr immer mehr zu einem beeindruckenden Fenster der Bildenden Kunst in Trier.

Kulturaktie Trier – das besondere „Wertpapier” für die Kultur in Trier

Renommierte und vielfach ausgezeichnete Künstler gestalten seit 2006 die Jahreseditionen der Kulturaktie. Jedes Jahr erscheinen zwei neue Motive auf hochwertigem Büttenpapier, handsigniert und limitiert in einer Auflage von je 250 Exemplaren. Sie sind zu 50 bzw. 100 Euro an vielen Verkaufsstellen erhältlich, unter anderen in Geschäftsstellen der Volksbank und Sparkasse, in der Galerie G.B. Kunst, der Vinothek der Bischöflichen Weingüter, in den Buchhandlungen Stephanus und Mayersche Interbook, in der Galerie kunstundgegenstand Grewenig-Sauerborn, im Mondo del Caffé, ebenso im Kulturbüro der Stadt Trier und im Bürgerbüro im Rathaus. Die bastelstube Leyendecker, das Atelier boesner und die Galerie Kaschenbach bieten zusätzlich die passende Rahmung an, von der sie jeweils eine Spende an die Bürgerstiftung leisten.

 

Ein Interview von City Radio 88,4 mit Anja Streese finden Sie hier:CityRadio Kulturaktie 2018



11. Juni 2018

Übergabe der Stifterplatten an Kulturstifter 2017

                                                           Quelle: Trierer Wochenspiegel (19.01.2018)



8. Februar 2018

Trierer Küchenparty – Geniessen und Fördern

Trierer Küchenparty 2018

Kulinarisches Benefiz-Event zur Förderung Trierer Kinder

Termin: Montag, 5. März 2018 um 19 Uhr

im Mercure Hotel Porta Nigra

 Porta-Nigra-Platz 1, 54292 Trier



8. Dezember 2017

Sonderausstellung im Kunstraum „Eigenart“ in der Trier Galerie

Kulturwein 2017

Karl Marx, Kunst und kulturelle Bildung  

Bis Ende Dezember stellt die Kulturstiftung eine einzigartige Sammlung zeitgenössischer Kunst Trierer Künstler im Basement der Trier Galerie im Kunstraum „EigenART“ aus.

Kulturaktie Trier – das besondere „Wertpapier“ für die Kultur in Trier

Renommierte und vielfach ausgezeichnete Künstler gestalten seit 2006 die Jahreseditionen der Kulturaktie. Jedes Jahr erscheinen zwei neue Motive auf hochwertigem Büttenpapier, handsigniert und limitiert in einer Auflage von je 250 Exemplaren. Das Ergebnis ist beeindruckend: 12 Künstler mit 24 Motiven. Die Ausstellung aller Bilder ist für die Besucher der Trier Galerie frei zugänglich.

Die Trierer Künstlerin Lydia Oermann hat für 2017 eigens zwei Kunstwerke mit Trierer Motiven gestaltet. Die 50 Euro Aktie zeigt ein abstrahiertes Portrait von Karl Marx. Die 100 Euro Aktie zeigt eine skizzenhaft angelegte Ansicht der Benediktinerabtei St. Matthias. Die farbprächtigen Bilder hat Oermann im aufwendigen Siebdruckverfahren gefertigt und auch alle Kulturaktien eigenhändig mit vier übereinander gelegten Farbschichten gedruckt.

Geschenke mit Mehrwert

Wer Kulturaktien verschenken möchte, findet die nächstliegenden Verkaufsstellen in den Buchhandlungen Stephanus und Mayersche Interbook. Mit dem Erlös der 12. Jahresausgabe fördert die Bürgerstiftung generationsübergreifend Kultur und kulturelle Bildung in Trier.

Wein genießen und Kultur fördern

Die Bischöflichen Weingüter Trier bringen mit ihrem Kulturriesling die Kulturaktie auf die Flasche. Gemeinsam ausgewählt wurde für das Künstleretikett 2017 das Karl Marx Motiv. Zum Kunst- und Weingenuss kommt noch ein besonderer Mehrwert: Mit jeder Flasche ist ein Euro Spende verbunden für die Förderung von Kultur und kultureller Bildung. Der feinherbe Kulturriesling ist aus Lagen des ehemaligen Stiftungsweinguts des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums kreiert – das Gymnasium, in dem Karl Marx 1835 als 17jähriger sein Abitur gemacht hatte. Der Kulturriesling ist in der BWG-Vinothek und online erhältlich.

Information und Bestellung der Kulturaktien unter www.kulturstiftung-trier.de.



3. November 2017

Der Trier-Ring bekommt Geschwister

Anhänger1

 

Der Trier Ring ist ein Symbol mit dem jeder Trierer seine ganz persönliche Verbindung zu seiner Stadt zeigen kann. Jeder Besitzer dieses Ringes ist ein Botschafter für die Stadt Trier und verbunden mit allen anderen, die diese Stadt so lieben.

Inspiriert durch den Trier Song von Achim Weinzen, hat die Schmuckdesignerin Elena Villa den Trier Ring – das Original entwickelt. Auf Wunsch ist der Ring individualisierbar mit Oxidation, Mattierung und Vergoldung, auf Anfrage und Größenangabe auch in verschiedenen Goldlegierungen erhältlich.

Der Ring ist aus Sterling Silber 925 gefertigt und kostet 69 Euro. Davon gehen 5 Euro als Spende an die Kulturstiftung Trier für den Bereich Musikförderung von Kindern.

Nach dem großen Erfolg des Trier-Rings gibt es jetzt die dazu passenden Ohrringe und Anhänger:

Weitere Informationen und Hintergründe zum Trier-Ring finden Sie hier (Quelle: Egomagazin).

 

Die Schmuckstücke könne Sie erwerben bei:

die villa
Elena Villa
Nagelstrasse 13
54290 Trier
Homepage



17. Oktober 2017

Wein genießen und Kultur fördern

Kulturwein 2017

Kulturstiftung und Bischöfliche Weingüter stellen den neuen Trierer Kulturriesling vor

Andreas Ammer, Lydia Oermann, Alexander Jelen (Foto Agenturhaus)

Für den Trierer Kulturwein wird seit fünf Jahren immer ein besonderes Künstleretikett erstellt mit dem Motiv einer Trierer Kulturaktie. Neuer Partner sind die Bischöflichen Weingüter. Gemeinsam ausgewählt wurde für das Künstleretikett eines der beiden Motive der aktuellen Edition 2017: es zeigt die Siebdruckinterpretation von Karl Marx der Trierer Künstlerin Lydia Oermann. Zum Kunst- und Weingenuss kommt noch ein besonderer Mehrwert: Mit jeder Flasche ist ein Euro Spende verbunden für die Förderung von Kultur und kultureller Bildung durch die Trierer Kulturstiftung (Steckbrief Kulturwein) .

Der neue Kulturriesling wird in Handel und Gastronomie zum Preis von 7,50 Euro erhältlich sein, jetzt bereits in der Vinothek und im Onlineshop der Bischöflichen Weingüter Trier, dort ab 6 Flaschen sogar versandkostenfrei. (Hier können Sie bestellen)

Die Mitwirkenden der Kulturstiftung stellten zusammen mit Alexander Jelen, Marketingleiter der Bischöflichen Weingüter, den neuen Kulturriesling im Kreis interessierter Gäste und Medienvertreter der Öffentlichkeit vor. Das Weinhaus Büsching gegenüber dem Karl Marx Haus in der Brückenstraße war der passende Ort für diese Präsentation. Alexander Jelen war sichtlich zufrieden mit der Auswahl des Stiftungsvorstands, der den Kulturriesling aus fünf Moselweinen ausgewählt hatte. Sein Kellermeister hat den neuen Kulturriesling aus Lagen des ehemaligen Stiftungsweinguts des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums kreiert – das Gymnasium, in dem Karl Marx 1835 als 17jähriger sein Abitur gemacht hatte. „Dieser feinherbe Riesling ist auf Schiefer gewachsen, hat duftige Aromen von reifen Aprikosen und Äpfeln, die mit einer herrlich erfrischenden Mineralität spielen. Mit diesen Geschmackseigenschaften passt er hervorragend zu hellem Fleisch und Fischgerichten, zu Pasta, Salaten und zur asiatischen Küche. Weinliebhaber können den Genuss nun mit dem guten Zweck verbinden. Uns ist es eine Ehre, dass wir Partner dieser engagierten Bürgerstiftung sein dürfen.“

Lydia Oermann, die Künstlerin der diesjährigen Kulturaktien, freut sich über die Umwandlung ihres Kunstwerks zum Künstleretikett. Sie hat in einem aufwendigen Siebdruckverfahren die 250 Kulturaktien selbst von Hand auf hochwertiges Büttenpapier gedruckt und jedes Unikat signiert. Die Hälfte der Kulturaktien war bereits im ersten Monat verkauft.

Vorstandsvorsitzender Dr. Andreas Ammer dankte sowohl der Künstlerin als auch den Bischöflichen Weingütern für ihr Engagement: „Wenn wir mit dem Erlös aus diesem Kulturwein nun noch mehr Kultur in Trier fördern und auch noch mehr Projekte kultureller Bildung für Kinder finanzieren können, dann haben wir alle gemeinsam eine Menge zur Lebensqualität in dieser schönen Stadt beigetragen.“

Kunst sammeln, Wein genießen und Kultur fördern – eine Verbindung die sicher vielen Trierern Freude machen wird.

Harry Thiele, Stefan Schmitt, Andreas Ammer, Bärbel Schulte,

Alexander Jelen, Lydia Oermann, Hiltrud Zock (Foto Rolf Lorig)

Hintergrund:

Die Bischöflichen Weingüter Trier sind aus den drei bedeutenden Weinbergbesitzen des Bischöflichen Konvikts, des Bischöflichen Priesterseminars und der Hohen Domkirche hervorgegangen und bilden heute Triers größtes Weingut mit Weinbergen in absoluten Spitzenlagen. Seit 2004 gehört auch das ehemalige Stiftungsweingut Friedrich-Wilhelm-Gymnasium dazu und wird als Teilbetrieb mit dem ursprünglichen Lagenbesitz geführt. Im Jahr 1561 von Jesuiten gegründet, wurde der Weinbau des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums über Jahrhunderte zur Finanzierung der gleichnamigen Schule mit höchsten Qualitätsansprüchen geführt. Selten sind Kultur, Tradition und Natur so eng verwoben wie in den Steilhängen an Mosel,  Saar und Ruwer. Bis heute pflegen die Bischöflichen Weingüter ihre jahrhundertealte Weinbautradition mit dem Ziel der Kreation unnachahmlicher Rieslingweine mit Finesse, Eleganz und Tiefgründigkeit. So auch den diesjährigen Kulturriesling.



12. Juli 2017

Steff Becker Band: Musik hören und Kindern helfen

Cover

Der Trierer Musiker Steff Becker möchte mit zahlreichen Musikerkollegen eine CD namens “Bleib heut Nacht” produzieren. Er stellt sein persönliches, musikalisches Lebenswerk ganz in die Förderung von Kindern und Jugendlichen aus benachteiligten Verhältnissen. Die gesamte Auflage von 1.000 CDs spendet er dem KinderKulturFonds der Kulturstiftung Trier, die den Erlös zur Finanzierung von Projekten kultureller Bildung für Trierer Kinder einsetzt.

Helfen Sie mit, das Projekt zu finanzieren und bestellen Sie die CD hier: Musik hören + Kindern helfen

Am 28. Juli 2017 wird die CD im Rahmen eines Benefiz-Konzertes im Brunnenhof vorgestellt.



26. April 2017

Sparkasse Trier als Kulturstifter ausgezeichnet

 

Übergabe Stifterplatte 2016 an Sparkasse Trier

Als Dank für ihr Engagement überreichte Dr. Andreas Ammer, der neue Vorstandsvorsitzende der Kulturstiftung Trier, die Stifterplatte der Edition 2016 an Sparkassendirektor Günther Passek.

Seit 2006 unterstützt die Sparkasse Trier die Arbeit der Kulturstiftung Trier. Die  finanziellen Zuwendungen werden direkt in zur Förderung von den verschiedenen Projekten eingesetzt.
Durch die Stärkung des Kulturstandortes Trier wird die Wertigkeit des gesellschaftlichen Lebens in Trier und damit auch die Qualität des Wirtschaftsstandortes positiv beeinflusst. Durch ihre langjährige Unterstützung der Kulturstiftung Trier trägt die Sparkasse Trier nachhaltig zum Erhalt des kulturellen Erbes und zur Förderung von Kunst und Kultur in Trier bei.“



13. Dezember 2016

Unternehmen und Bürger engagieren sich für Kunst und Kultur in Trier

Harry Thiele (li) zeichnet die Kulturstifter 2016 aus: Christoph Schnorpfeil, Eric Naunheim, Dr. Stefan Ahrling, Evelin Maus

Kulturstiftung Trier dankt für 20.000 Euro Unterstützung

Harry Thiele (li) zeichnet die Kulturstifter 2016 aus: Christoph Schnorpfeil, Eric Naunheim, Dr. Stefan Ahrling, Evelin Maus

Als Dank für ihr Engagement überreichte Harry Thiele, Vorstandsvorsitzender der Kulturstiftung Trier, sechs Stifterplatten der aktuellen Edition 2016 an Bauunternehmer Christoph Schnopfeil, Gastronom Eric Naunheim, gbt-Vorstand Dr. Stefan Ahrling und an Evelin Maus, die als Verlagsleiterin des Trierer Wochenspiegels Gastgeberin der Feierstunde war. Ein weiteres Trierer Unternehmen und ein Trierer Ehepaar möchten ungenannt bleiben.

TRIER. Gemeinsam bringen sie Zustiftungen, Spenden und Sachleistungen im Wert von 20.000 Euro in Triers Bürgerstiftung ein. Sachspenden und finanzielle Zuwendungen werden direkt in den geförderten Projekten eingesetzt. Dass Trier eine Kulturstadt ist und von seiner Kultur lebt, darüber waren sich Kulturstifter und Stiftungsvorstand Harry Thiele einig. Die Kultur beeinflusse positiv die Wertigkeit des gesellschaftlichen Lebens in Trier und damit auch die Qualität des Wirtschaftsstandortes. „Mit ihrer Unterstützung tragen die Kulturstifter nachhaltig zum Erhalt des kulturellen Erbes und zur Förderung von Kunst und Kultur in Trier bei.“ Besonders erfreulich war, dass alle Kulturstifter für das nächste Jahr erneut ihre Unterstützung zugesagt haben.

Evelin Maus, Verlagsleiterin der TW Wochenspiegel GmbH & Co. KG, war diesmal zugleich auch Gastgeberin des Kulturgesprächs. „Die Vermittlung und die Förderung von Kultur sind überzeugende Aufgaben der Stiftung. Der Wochenspiegel fördert Kunst und Kultur schon seit vielen Jahren und sieht dies als eine seiner wichtigsten Aufgaben an. Wir unterstützen beispielsweise den Nachwuchswettbewerb von „Literatur on Tour“. Lesen und Schreiben fördert die Kinder nicht nur, sondern stärkt auch die Fähigkeit Erlebtes zu bewältigen.“

Eric Naunheim, Geschäftsführer der DoMi Event GmbH, steht mit dem Bürgersaal im Kasino am Kornmarkt als einer der Partner der Kulturstiftung ganzjährig zur Seite, um hier gemeinsam der regionalen Kleinkunstszene Raum zu geben. Mit seiner Spende konnte im Oktober der 11. Stiftertag mit über 150 Gästen ausgerichtet werden. Sein Credo: „Ich möchte etwas davon zurückgeben, was mir Gutes widerfahren ist. Es bedeutet mir viel, jungen Talenten ihre ersten Schritte zu ermöglichen und ihnen neue Türen zu öffnen, gerade dann, wenn es ihre Eltern nicht können. Kulturelle Erlebnisse sollten für alle möglich sein.“

Christoph Schnorpfeil, Geschäftsführer der Bauunternehmung Christoph Schnorpfeil GmbH & Co.KG, ist überzeugt von der Vielfalt der Bürgerstiftung, insbesondere auch im Bereich der kulturellen Bildung für junge Menschen. Sein Anliegen ist, die lebendige Kulturszene in Trier zu erhalten und die Förderung benachteiligter Kinder zu unterstützen. „Meine zwei Mädchen spielen auch Klavier, anderen Kindern sollte dieses Erlebnis ebenfalls ermöglicht werden können. Ich weiß, dass meine Spende von der Kulturstiftung gut verwendet wird und wir auf diese Weise gemeinsam eine große Wirkung erzielen können.“

Dr. Stefan Ahrling, Vorstand der gbt Wohnungsbau und Treuhand AG, ist bereits zum zehnten Mal als Kulturstifter aktiv. Ihm liegt die Lebensqualität in Trier ebenso am Herzen. „Für uns als Wohnungsbau- und Treuhand AG hat die Förderung der Trierer Kultur und vor allem die Unterstützung von Menschen die nicht privilegiert sind, einen sehr hohen Stellenwert. Wir haben täglich den Zugang zu diesen Familien, daher ist uns bewusst wie wichtig es ist, vor allem den Kindern neue Perspektiven zu ermöglichen.“ Deshalb sei es für die gbt selbstverständlich, sich für die Kultur in Trier und damit für seine Bürger zu engagieren.“

Die aktuelle Edition der von Künstler Christoph Anders gestalteten Stifterplatte zeigt die St. Matthias Basilika und setzt damit die künstlerische Interpretation der Welterbestätten in Trier fort. Alle Jahresmotive zeigen Trierer Denkmäler und sind ein sichtbares Zeichen des bürgerschaftlichen Engagements der Kulturstifter. Die Reliefplatten können dank großzügiger Unterstützung der Kunstgießerei Plein bereits im zehnten Jahr produziert werden. Sie werden jenen Kulturförderern überreicht, die die Bürgerstiftung mit einer Zustiftung oder Spende ab 2.500 Euro unterstützen. Der Kulturstiftung Trier gelingt es zunehmend, Bürger und Unternehmen für die Stiftungsarbeit und das Engagement für die Kulturlandschaft der Moselmetropole zu begeistern. Durch ihren persönlichen Einsatz und ihre finanzielle Unterstützung tragen diese Partner aktiv zur Förderung von Kunst, Kultur und somit zur Sicherung der Lebensqualität und des hohen Freizeitwertes in Deutschlands ältester Stadt bei. Informationen über die Kulturstiftung Trier sowie die Möglichkeiten von Unternehmen und Privatpersonen, selbst Kulturstifter zu werden, stehen im Internet unter www.kulturstiftung-trier.de.



7. Oktober 2016

Stiftertag 2016 – Bürgerstiftung zieht erfolgreiche Jahresbilanz

11. Stiftertag der Trierer Kulturstiftung wurde zur Leistungsschau des Bürgerengagements

Bläserklasse der Grundschule Pfalzel

Im Kasino am Kornmarkt trafen sich über 120 engagierte Bürger, Kulturstifter und Kulturinteressierte zum gemeinsamen Rückblick auf das vergangene Jahr Stiftungsarbeit. Über 50 kulturelle Projekte wurden finanziell und ideell unterstützt. Der Stiftertag machte als lebhafte Leistungsbilanz deutlich, dass Kultur und kulturelle Bildung längst etabliert sind als wirkungsvolle soziale und wirtschaftliche Faktoren der Lebensqualität in Trier.

Die Bürgerstiftung steht seit zwölf Jahren für den Erhalt der kulturellen Vielfalt in Trier. Kulturschaffende können finanzielle Hilfe beantragen oder mit der Unterstützung der KulturEngel ein Coaching bekommen, das sie bedarfsgenau und nachhaltig in der Projektarbeit schult. Genreübergreifend wurden im letzten Jahr mehr als 50 Kunst-, Kultur-, Theater-, Tanz-, Musik- und Literaturprojekte in Trier ermöglicht.

Ein Schwerpunkt der Stiftungsarbeit ist die Förderinitiative KinderKulturFonds, die Kinder aus benachteiligtem Umfeld mit Musik- und Kunstangeboten sowie mit Stipendien unterstützt. Mit bisher mehr als einer Million Euro Zustiftungen, Erträgen, finanziellen Zuwendungen und Sachspenden, mit rund 9.000 Stunden ehrenamtlichem Einsatz konnten insgesamt über 400 Kulturprojekte beratend und finanziell gefördert werden, mehr als 700 Kindern wurde eine kulturelle Teilhabe gesichert.

Diese Leistung beeindruckte die Gäste des Stiftertages ebenso wie die Vielfältigkeit der Förderprojekte und ihre abwechslungsreiche Darbietung am Abend. Zu Gast war unter anderem eine geförderte Bläserklasse der Grundschule Trier-Pfalzel. Die acht jungen Schülerinnen und Schüler spielten sich mit ihren Klarinetten und Trompeten sofort in die Herzen der Zuschauer. Für doppelte Überraschung sorgte Schmuckdesignerin Elena Villa, die das Spendenergebnis im ersten Verkaufsjahr ihres Trier-Rings bekannt gab: 2000 Euro und damit fünf Stipendien für musikalische Bildung von Kindern. Ihr Dank an alle Trier-Ring-Träger, die dieses Ergebnis ermöglicht haben, war ein unerwartetes, sehr bewegendes Opernduett mit Singersongwriter Daniel Bukowski. Umso verständlicher wurde den Zuschauern ihr Anliegen als Kulturstifterin, junge Menschen mit Musik zu fördern.

Überraschung des Abends: Daniel Bukowski und Elena Villa im Opernduett

Tief berührt waren die Gäste ebenfalls vom Engagement des Musikers Steff Becker. Er hatte im September spontan Musikerkollegen zusammengebracht zu einem Benefizkonzert für die Erdbebenopfer in der italienischen Provinz Ascoli Piceno als Zeichen der Freundschaft und Solidarität an Triers Partnerstadt. Die Kulturstiftung hatte ihn nicht nur bei diesem Event unterstützt, sondern fördert seine Arbeit in der Familien- und Jugendhilfeeinrichtung Palais e.V. Dort werden Jugendliche der Region und junge Flüchtlinge über Musikprojekte integriert und in die Gesellschaft eingebunden.

Der Vorstandsvorsitzende Harry Thiele betonte das generationsübergreifende Anliegen der Bürgerstiftung, neben der Förderung für Kinder auch immer auf Projekte für Senioren zu achten. Mit seiner Comedy Serie für Senioren gehört daher auch der Kulturraum e.V. zum wiederholten Male zu den unterstützten Trierer Kulturinitiativen.

Ausstellung aller 22 Trierer Kulturaktien im Oktober in der Trier Galerie (Kunstraum im Basement)

Viel Beifall fanden auch die neuen Kulturaktien mit zwei Motiven des Trierer Künstlers Clas Steinmann. Mit dem Erwerb dieser handsignierten Siebdrucke werden die Käufer zu Teilhabern, zu Ermöglichern der Kulturlandschaft in Trier und sichern zu einem erheblichen Anteil die Handlungsfähigkeit der Bürgerstiftung. Ein großes Dankeschön gab es an Benno Skubsch, Leiter der Trier Galerie. Er stellt der Kulturstiftung einen Monat lang den neu geschaffenen Kulturraum im Basement zur Verfügung. So ist die Ausstellung aller 22 bisher erschienenen Motive den ganzen Oktober möglich.

Stiftungsvorstand Bärbel Schulte und Künstler Clas Steinmann stellen die Kulturaktien 2016 vor

Der Künstler Christoph Anders beschrieb in anschaulicher Weise seine neu gestaltete bronzene Stifterplatte. Das Jahresmotiv 2016 zeigt die Matthiasbasilika, wie immer mit einem augenzwinkernd eingebundenen Detail. Die Stifterplatten sind Kunstwerk und Dankeschön zugleich für alle Kulturstifter, die mit einer Zustiftung oder Spende von 2.500 Euro die Kulturarbeit unterstützen. Ein solcher Dank ging am Abend an die beiden Gastgeber Eric Naunheim und Harald Lichter, die als Kasino-Betreiber den Abend für die Kulturstiftung ermöglicht hatten.

„Der Umfang des Engagements von Bürgern für Bürger wächst von Jahr zu Jahr; zunehmend mehr Menschen beteiligen sich als Spender, Stifter, KulturEngel oder Unterstützer der Kulturstiftung“, so Thieles erfreuliches Fazit im 12. Stifterjahr. Wer mehr über die Arbeit der Kulturstiftung erfahren möchte, findet weitere Informationen und Fotos zum Abend auf den Webseiten www.kulturstiftung-trier.de

Fotos Julia Schulz




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